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Unternehmen regional
Wenn’s schön werden soll

Zur Neueröffnung der Friseur-Manufaktur hatten Antje Sabsch, Thomas Petzold und Salonchefin Heike Petzold-Greb (v. l.) allen Grund, um mit einem Gläschen Sekt anzustoßen.
Zur Neueröffnung der Friseur-Manufaktur hatten Antje Sabsch, Thomas Petzold und Salonchefin Heike Petzold-Greb (v. l.) allen Grund, um mit einem Gläschen Sekt anzustoßen. FOTO: Uwe Hegewald
Vetschau. „Leben heißt Veränderung“. Diese Lebensweisheit, haben die Geschäftsleute Petzold schon lange für sich entdeckt. Bestes Beispiel bietet die kürzlich erfolgte Neueröffnung eines Friseursalons unter dem Dach des Fachmarkt-Centers Petzold in der Vetschauer Bahnhofstraße 23.

Salonchefin in der Friseur-Manufaktur – so die offizielle Bezeichnung – ist Heike Petzold-Greb, der die Glückwünsche zur Neueröffnung nur so zuflogen. Kunden und Kundinnen kamen zum Gratulieren, aber auch, um das neu entstandene Ambiente zu besichtigen. „Binnen vier Wochen haben wir die rund 60 Quadratmeter zu einem Salon verwandelt. Inklusive Wasser/Abwasserleitungen und neuem Fußboden“, fasst Thomas Petzold zusammen.

Ein angrenzender Raum stehe zur Untervermietung bereit, um darin möglicherweise eine Fußpflege oder ein Kosmetikstudio unterzubringen. Zwischenzeitlich war in den Räumen die „Bücherkiste“ untergebracht, die Gardinenschneiderei und das Reformhaus.

Im Hause Petzold zählen betriebliche Veränderungen zur bewährten Strategie. „2017 ist unser Wohnstore (Tapeten, Gardinen, Sonnenschutz, ... ) umgestaltet worden, momentan läuft die Neuausrichtung des Kiebitz-Marktes mit Produkten für Garten-, Haus- und Tierfreunde“, berichtet Geschäftsführer Thomas Petzold.

Das alles erfolgt bei laufendem Tagesgeschäft und mit Blick auf das, was Mitbewerber so anstellen. „Die Schließung des Zoo-Fachgeschäftes in Lübbenau haben wir schon gespürt“, teilt er mit. Marktbeobachtungen sind unerlässlich, um auf Trends zu reagieren, um die eigene Produktpalette anzupassen aber auch um zu schauen, was Mitbewerber so anstellen. „Mal schauen, wie sich mit der bevorstehenden Neueröffnung von Rossmann und Rewe die Kundenströme entwickeln“, blickt Thomas Petzold auf Entwicklungen unweit des Fachmarkt-Centers voraus. Im Idealfall verbinden Verbraucher einen dortigen Einkauf mit einem Besuch in seinem Objekt, das über eine Verkaufsfläche von 1500 Quadratmetern verfügt.

Für den Markt ist 1926 durch den aus Kamenz zugereisten Alwin Petzold mit einer Spreewald-Medizinal-Drogerie der kaufmännische Grundstein gelegt worden. Inzwischen wird das Familienunternehmen in dritter Generation fortgeführt – durch mehrere Gesellschaftsordnungen, den damit verbundenen Herausforderungen und in Anlehnung an den prägenden Leitsatz: „Das Leben heißt Veränderung.“