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Lübbenau
Spreewelten in Lübbenau sind eine große Baustelle

Die neue High-Tech-Rutsche, mit Innenbeleuchtung und Beschallung, wird derzeit montiert.
Die neue High-Tech-Rutsche, mit Innenbeleuchtung und Beschallung, wird derzeit montiert. FOTO: LR / Danl Preikschat
Lübbenau. Seit April wird am Spreeweltenbad in Lübbenau gebaut. Gegenwärtig setzen Kräne die Segmente für die neuen Rutschen. Sie sollen für Lichteffekte sorgen und sind künftig mit einer Zeitmessung versehen. Die alten Rutschen sind längst abgebaut.

Badleiter Axel Kopsch kennt die Handwerker und Facharbeiter mittlerweile wahrscheinlich schon alle mit Vornamen. Obwohl es nicht wenige sind, die im April angefangen haben, das Spreeweltenbad größer und attraktiver zu machen. Er mache „jeden Tag die Runde“, vorbei an den vielen kleinen Baustellen innerhalb der einen Großbaustelle. Und jeden Tag sieht es etwas anders aus.

Wer nur am Bad vorbeigeht, sieht schon die Veränderungen: Die alten Rutschen sind bereits abmontiert. Mit Hilfe von Kränen werden nun die Segmente der beiden neuen Rutschen montiert. „Sie sind lichtundurchlässig“, sagt Kopsch. Damit innen umso mehr passieren kann. Lichteffekte und Musik bekommen die Nutzer künftig geboten. Wer will, kann seine Rutschzeit stoppen lassen.

Weiter auffällig sind die baulichen Veränderungen am Gebäude auf der Eingangsseite. Das Restaurant wird größer und ein neuer Verwaltungstrakt kommt hinzu, sodass Außenwände gezogen werden müssen.

Das Gebäude wächst auch etwas in die Höhe, damit der Bademantelgang andocken kann, der das benachbarte neue Hotel mit den Spreewelten verbindet. Fast hundert Meter Strecke, schätzt Kopsch, werden die Hotelgäste über diese ummantelte Fußgängerbrücke in mehreren Metern Höhe zurücklegen.

Der letzte Abschnitt führt über das Dach von Restaurant und Eingangsbereich. Treppenhaus und Fahrstuhl müssen eingebaut werden, um das Erdgeschoss zu erreichen.

Im Bad sind die Wände des Wellenbads schon weitgehend neu gefliest. Mit der neuen Farbgebung setzen die Badbetreiber auf Spreewaldgrüntöne statt Einheitsblau, so Kopsch. Über breite Stufen erreichen künftig vor allem die jungen Besucher den etwas tiefer gelegenen neuen Kinderbereich, um den das Hallenbad erweitert wird. Durch eine Panoramascheibe schauen sie in das neue Pinguin-Becken.

Die kleinen Humboldts können künftig das – deutlich vergrößerte – Schwimmerbecken im Außenbereich des Spreeweltenbades in einem Strömungskanal umkurven. Kanal und Becken, sprich Mensch und Tier, sind nur durch eine entsprechend gekrümmte Scheibe getrennt. Sie soll am 18. Juni angeliefert und eingesetzt werden, nennt Axel Kopsch einen Termin.

Ob dieser Termin auch gehalten werden kann, hänge ganz wesentlich vom Wetter ab. Der Beton muss trocken sein beim Einbau der großen Scheibe. Starkregen könnte das verhindern.

Davon abgesehen hat Axel Kopsch keine großen Terminsorgen. Die Arbeiten liefen nach Plan.

Ende September soll dann das ausgebaute Spreeweltenbad mit neuen Attraktionen für die Gäste eröffnet werden.

Die Fugen für die großen Trennscheiben zwischen Schwimmerbecken und Pinguin-Kanal sind gesetzt. Mitte Juni sollen sie angeliefert werden.
Die Fugen für die großen Trennscheiben zwischen Schwimmerbecken und Pinguin-Kanal sind gesetzt. Mitte Juni sollen sie angeliefert werden. FOTO: LR / Daniel Preikschat
Die Fundamentarbeiten für den Bademantelgang vom Hotel in die Spreewelten sind in vollem Gange.
Die Fundamentarbeiten für den Bademantelgang vom Hotel in die Spreewelten sind in vollem Gange. FOTO: LR / Daniel Preikschat