| 17:45 Uhr

Shell Eco marathon
Pech für BTU-Studenten

Beim Start zum Eco-Marathon werden Zukunftsideen getestet.
Beim Start zum Eco-Marathon werden Zukunftsideen getestet. FOTO: Colin Whyman/Shell / Colin Whyman
London. Temperaturen über 30 Grad machten Mensch und Maschine beim Shell Eco-Marathon in London zu schaffen. Am Ende erreichten mit der Hochschule Stralsund und der Evangelischen Schule Neuruppin nur zwei der elf deutschen Teams das Siegertreppchen.

(pm/abr) Pech hatten die Studenten der TU Cottbus/Senftenberg, die mit ihrem neuen Urban Concept Fahrzeug „Mammut“ keinen gültigen Wertungslauf erzielen konnten.

„Auch wenn wir nicht so erfolgreich waren wie erhofft, bin ich dennoch überzeugt, dass wir mit unserem Wasserstoff-Konzept einen wichtigen Beitrag geleistet haben. Wir haben gezeigt, was möglich ist, und darauf sind wir stolz“, sagt „Mammut“-Teammanagerin Anastasia Skifov.

Die Evangelische Schule Neuruppin erreichte in der Kategorie der batterieelektrischen Urban Concept Fahrzeuge wie schon im letzten Jahr den 3. Rang. In der stark umkämpften Klasse der Prototypen mit Verbrennungsmotor siegte einmal mehr das Team vom Lycee Saint-Joseph La Joliverie. Mit 2324 km/l blieben die Franzosen zwar hinter ihrem Vorjahresergebnis (2503,9 km/l) zurück, zeigten aber erneut eindrucksvoll, welche Effizienzreserven beim Verbrennungsmotor noch zu heben sind.

Insgesamt beteiligten sich knapp 150 Teams aus 24 Ländern Europas und Afrikas am Shell Eco-Marathon, der im Rahmen des „Make the Future Live“- Festivals ausgetragen wurde, das in den vier Festivaltagen 15 000 Besucher zählte. Neben Europa und Afrika findet der Shell Eco-marathon auch in Asien und Amerika statt. Bei der World Drivers Championship, dem Kampf der jeweils drei besten Urban Concept-Teams aus dem europäischen, asiatischen und amerikanischen Wettbewerb siegte in London erneut ein Team aus Indonesien.

BTU Team konnte beim Shell Eco-Marathon mit Mammut keine gültige Wertung erzielen. Dennoch könnte die Entwicklung künftig als Seenland-Mobil im Einsatz sein.
BTU Team konnte beim Shell Eco-Marathon mit Mammut keine gültige Wertung erzielen. Dennoch könnte die Entwicklung künftig als Seenland-Mobil im Einsatz sein. FOTO: Colin Whyman/Shell / Colin Whyman