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Marketingpreis für Gubener Konfitüre
„Ausgezeichneter“ Geschmack

 Cathrin Kluge erhielt auf der Grünen Woche den Marketingpreis des Verbandes „pro agro“.
Cathrin Kluge erhielt auf der Grünen Woche den Marketingpreis des Verbandes „pro agro“. FOTO: LR / Frank Claus
Groß Gastrose. Die Inhaberin von Mea Rosa, dem Ein-Frau-Betrieb aus Groß Gastrose vor den Toren Gubens, der sich unter anderem mit der Produktion von Fruchtaufstrichen einen Namen gemacht hat, wurde kürzlich auf der Grünen Woche in Berlin mit dem 1. Von Thomas Engelhardt

Platz des diesjährigen Marketingpreises des Verbandes „pro agro“ in der Kategorie Ernährungswirtschaft ausgezeichnet. Den Preis erhielt Cathrin Kluge für die Sorte Gubener Spilling ihrer Sweet Garden Confiture.

Seit 2015 produziert sie verschiedene Fruchtaufstriche, zu denen neben klassischen Geschmacksrichtungen wie Erdbeere oder Himbeere auch der Gubener Spilling gehört. Damit wolle sie eine fast vergessene Frucht wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken, nachdem diese nach der Wende ein wenig in Vergessenheit geraten sei. Inzwischen würden sich die Menschen aber wieder auf alte Traditionen besinnen. „Der ideale Zeitpunkt, um die Bedeutung des Gubener Spillings wieder aufleben zu lassen“, sagt Cathrin Kluge. 2016 kochte sie erstmals ihre Sweet Garden Confiture Gubener Spilling, mit einem einmaligen Geschmack.

Wie alle Sorten stellt Cathrin Kluge auch diesen Fruchtaufstrich in kleinen Chargen her. Wichtig ist ihr, dass so wenige Zutaten wie möglich verarbeitet werden und diese weitgehend natürlich belassen bleiben. Und dass ihre Produkte frisch sind. Deshalb haben ihre Fruchtaufstriche auch nur eine Mindesthaltbarkeitsdauer von sechs Monaten.

Cathrin Kluges Leidenschaft für Früchte liegt unter anderem in ihren familiären Wurzeln begründet. Sie wurde in der Bäckerei ihrer Eltern groß und erinnert sich gern an den Duft frisch gekochter Spillings- oder Erdbeermarmelade. An diese Tradition will sie anknüpfen und stößt damit auf Gegenliebe. So werden die Produkte nicht nur in kleinen Feinkostläden in Burg verkauft, sondern auch auf Sylt oder auf dem Frankfurter Flughafen.

Für die Zukunft plant Cathrin Kluge, mit ihrem Unternehmen zu wachsen, vielleicht auch eine Mitarbeiterin anzustellen. „Wer mit mir zusammenarbeitet, muss aber auch so wie ich ticken. Ich bin schon sehr genau, wenn es um die Herstellung meiner Produkte geht.“