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Potsdam/Spremberg
Lausitzer verärgert über Kohlevorstoß

Potsdam/Spremberg. (red/abr) Der Plan von Ronald Pofalla, stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, dass bis zum Jahr 2038 Deutschland aus der Kohle aussteigt, sorgt für Diskussionen.

Mitglieder der Kommission sind verärgert, weil der Vorschlag an ihnen vorbei in die Öffentlichkeit getragen wurde. 

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte der RUNDSCHAU, bevor nicht alles entschieden sei, sei nichts entschieden. Finanzminister Christian Görke (Linke) dagegen glaubt, dass sich das  Zeitfenster der Braunkohleverstromung bis 2040 schließen werde. Am Wochenende hatte die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) als Mitglied der Kohlekommission erklärt, es sei fahrlässig, „Enddaten rauszuhauen“.