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Freiwalde
Energiesparhäuser aus Freiwalde

Benjamin Raschke bei Kampa in Freiwalde
Benjamin Raschke bei Kampa in Freiwalde FOTO: Uwe-Peter Schulz
Freiwalde. Kampa produziert in Freiwalde Plusenergiehäuser in Holzbauweise. Das Thema ökologische Produktion stand im Mittelpunkt einer Firmenbesichtigung. Benjamin Raschke, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen hat sich bei einer Führung darüber informiert.

Das Unternehmen verbindet traditionelles Handwerk und moderne, innovative Baustoffe und baut innerhalb von drei Tagen ein Haus. Pro Woche sind es am Standort insgesamt fünf bis sechs Stück. Besonders das Konzept des „Plusenergiehauses“ stieß auf Interesse des Abgeordneten.

Anliegen war, das nachhaltige Produktionskonzept kennenzulernen: Welche Baustoffe werden verwendet, woher kommen die Rohstoffe, welche Technologien setzt das Holzbauunternehmen bei der Energieeinsparung und Vermeidung von Energieverlusten ein. Sein Fazit: „Die Umweltbelastung durch den Bausektor ist sehr hoch, da braucht es starke Unternehmen, die Alternativen anbieten. Was hier in Sachen Energieeffizienz und Plusenergie gemacht wird, ist ein wirklich wichtiger Beitrag zur Energiewende“, so Benjamin Raschke bei seinem Besuch.

Jedes Effizienzhaus 40 Plus weist nach Angaben des Unternehmens eine positive Ökobilanz auf. Das innovative Konzept setze durch die Einbindung natürlicher Rohstoffe auf Nachhaltigkeit. Werden bei einem konventionellen Hausbau nach Kampa-Angaben bis zu 1400 Kilowattstunden pro Quadratmeter verbraucht, bindet der energieneutrale Herstellungsprozess eines Hauses bei einer Wohnfläche von etwa 140 Quadratmeter etwa 50 Tonnen Kohlendioxid. So schont das Unternehmen bereits zu Beginn der Bauphase wertvolle Ressourcen der Umwelt, sondern garantiert Bauherren nach Einzug auch ein gesundes und wahrnehmbar angenehmes Wohnklima.

„Wir bieten Bauherren einen ganz besonderen Rundum-Service, mit dem sie mehr als reine Eigenheimbesitzer werden – sie werden Selbstversorger“, erklärt Irene Hübner von Kampa-Team. Das Team in Freiwalde nutzte den Besuch der umweltnahen Politiker, um Anregungen für politische Debatten. nämlich die Verwendung von Holz als Baumaterial.