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Starkes Plus
Besucherhoch im Spreewald

Der Spreewald kann sich vor Touristen kaum retten. Sowohl bei den Tages- als auch bei den Übernachtungsgästen hat es in diesem Sommer zweistellige Zuwachsraten gegeben.
Der Spreewald kann sich vor Touristen kaum retten. Sowohl bei den Tages- als auch bei den Übernachtungsgästen hat es in diesem Sommer zweistellige Zuwachsraten gegeben. FOTO: Peter Becker
Spreewald. Der Spreewald kann erneut ein starkes Besucherplus für sich verzeichnen. Im Mai rangiert die Region bei den Besucherzahlen und Übernachtungen auf Platz 1 der Reisegebiete Brandenburgs.

(pm/abr) Im Mai 2018 kamen rund 87 000 Gäste in die Region. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 16,6 Prozent. Die Übernachtungen stiegen um knapp 19 Prozent auf 231 000. Damit rangiert der Spreewald im Mai sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen auf Platz 1 der Reisegebiete Brandenburgs. Dahinter ordnen sich bezüglich der Ankünfte die Regionen Seenland Oder-Spree (78 400) und Dahme-Seenland (58 200) sowie bei den Übernachtungen die Gebiete Seenland Oder-Spree (228 500) und Ruppiner Seenland (151 000) ein.

„Die sehr positiven Besucherzahlen belegen, dass der Spreewald seine Beständigkeit als ein beliebtes Reiseziel 2018 weiterhin festigt. Die Region zählt mittlerweile zu den populärsten Reisezielen in den neuen Bundesländern. Hier verzahnen sich Natur- und Kulturerlebnis, Aktivsein und Genuss. Und viele Akteure der Tourismus- und Erlebnisbranche engagieren sich nachdrücklich für eine Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von wertigen Angeboten. Dieser Eifer kommt bei den Gästen an“, erläutert Annette Ernst, Leiterin des Tourismusverbandes Spreewald. Natürlich spiele auch das super Sommerwetter, das seit den Feiertagswochenenden im Mai fast durchgängig herrscht, eine große Rolle. Doch zum erfolgreichen Selbstläufer werde eine touristische Region dadurch längst nicht. Qualitätsorientierung, Zielgruppenfokussierung, das Schaffen von Synergien und die verantwortungsvolle Nutzung gegebener Standortfaktoren sind nur einige Themenfelder, an denen kontinuierlich gearbeitet werden müsse.

Von Januar bis Mai 2018 zählte der Spreewald insgesamt rund 263 200 Ankünfte (+9,9 Prozent). Die Übernachtungen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,4 Prozent auf rund 663 500. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 betrug 2,5 Tage.

Im Ranking der Reisegebiete Brandenburgs führt der Spreewald damit bei den Ankünften vor dem Seenland Oder-Spree (247 300) und dem Dahme-Seenland (217 700). Hinsichtlich der Übernachtungen belegt der Spreewald den zweiten Platz. Das Seenland Oder-Spree (785 000) und Ruppiner Seenland (488 000) komplettieren die drei besucherstärksten Destinationen Brandenburgs.