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Tourismus
13 Millionen Übernachtungen in Brandenburg

Susanne Dobs, Susann Peter, Kerstin Weber und Ines Schirrmeister (v.r.) bei der Einweihung der neuen Geschäftsstelle vom Tourismusverband Elbe-Elster im Schloss Doberlug. Die Mühen lohnen sich. Der Landkreis konnte 2017 einen enormen Zuwachs der Gästezahlen verzeichnen.
Susanne Dobs, Susann Peter, Kerstin Weber und Ines Schirrmeister (v.r.) bei der Einweihung der neuen Geschäftsstelle vom Tourismusverband Elbe-Elster im Schloss Doberlug. Die Mühen lohnen sich. Der Landkreis konnte 2017 einen enormen Zuwachs der Gästezahlen verzeichnen. FOTO: Heike Lehmann
 Potsdam. „Der Tourismus in Brandenburg bleibt eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur, dass das Reiseland Brandenburg 2017 wieder mit einem guten Ergebnis abgeschlossen hat: Im 15. Jahr in Folge sind die Zahlen weiter nach oben geklettert – ein Rekordergebnis, obwohl wir wettermäßig keinen tollen Sommer hatten, erklärt Wirtschaftsminister Albrecht Gerber bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Mehr als 13 Millionen Übernachtungen seien landesweit verbucht worden. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Der Tourismus in Brandenburg bleibt eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur, dass das Reiseland Brandenburg 2017 wieder mit einem guten Ergebnis abgeschlossen hat: Im 15. Jahr in Folge sind die Zahlen weiter nach oben geklettert – ein Rekordergebnis, obwohl wir wettermäßig keinen tollen Sommer hatten, erklärt Wirtschaftsminister Albrecht Gerber bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Mehr als 13 Millionen Übernachtungen seien landesweit verbucht worden. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Gäste ist um 2,5 Prozent auf fast 4,9 Millionen gestiegen. Das belege laut Gerber, dass Brandenburg als Reiseziel immer attraktiver wird.

Außerdem würden allein über 600 000 Übernachtungen auf Charterbooten nicht von der amtlichen Statistik erfasst. Auch Gäste, die beispielsweise privat eine Unterkunft buchen, tauchen nicht in der Statistik auf. Nun liegen aufgrund der erstmals auf Brandenburg  übertragenen Methodik des sogenannten „Tourismus-Satelliten­kontos“ weitere Kennziffern vor, mit denen die ökonomischen Potenziale des Tourismus mit anderen Reiseregionen und Branchen verglichen werden können.

Das Consulting Unternehmen DIW Econ hat mit dieser Methodik für Brandenburg einen touristischen Konsum im Jahr 2015 von 6,1 Milliarden Euro ermittelt. Auch geht aus der Analyse hervor, dass nahezu 82 000 Menschen direkt im märkischen Tourismus arbeiten. Mit 7,6 Prozent der direkt Beschäftigten liegt die Tourismuswirtschaft damit im Branchenvergleich auf Platz vier hinter dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Baugewerbe. „Das sind starke Zahlen, die die große wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Brandenburg unterstreichen“, sagte Minister Gerber.

Einzelne Ergebnisse für das Jahr 2017: Insgesamt verzeichnete Brandenburg rund 4,9 Millionen Gäste, die etwas über 13 Millionen  Übernachtungen buchten.

Bei den Übernachtungen führt das Seenland Oder-Spree die Hitliste mit rund 2,2 Millionen Übernachtungen an, gefolgt vom Spreewald mit rund 1,9 Millionen und dem Ruppiner Seenland mit rund 1,5 Millionen Übernachtungen.

Die meisten Gästeankünfte verzeichnete 2017 der Spreewald mit 733 565 Gästen, gefolgt vom Seenland Oder-Spree (691 939 Gäste) und dem Dahme-Seenland (555 916 Gäste).

Die stärksten  Zuwächse bei den Gästezahlen verzeichneten das Elbe-Elster-Land (plus 8 Prozent), Potsdam (plus 5,9 Prozent) und das Havelland (plus 5,2 Prozent). Die höchsten Zuwächse bei den Übernachtungen gab es ebenfalls im Elbe-Elster-Land (6,8 Prozent), in der Niederlausitz (plus 6,6 Prozent) und im Lausitzer Seenland (plus 5,6 Prozent).