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Fontanejahr
Fontanezeit-Entdecker in Burg gesucht

 Gegenstände aus der Fontanezeit: Fotoapparat, Lexikon Brockhaus, Fernglas, Tasse und Elle.
Gegenstände aus der Fontanezeit: Fotoapparat, Lexikon Brockhaus, Fernglas, Tasse und Elle. FOTO: Michael Helbig
Burg (Spreewald). Die Gemeinde Burg sucht ab März „FontaneZeitEntdecker“. Bei der Aktion können Spreewaldbesucher auf den Spuren des deutschen Schriftstellers wandeln und ihre Fundstücke online teilen.

Der
200. Geburtstag von Theodor Fontane wird auch im Spreewald gefeiert – immerhin hat der deutsche Schriftsteller 1859 auch die Gemeinde Burg besucht. Mit dem Aufruf „FontaneZeitliches? Wecke den Entdecker in Dir? Sei FontaneZeitEntdecker“, startet im März der Tourismusverein Burg (Spreewald) und Umgebung e.V. und die Touristinformation des Amtes Burg (Spreewald) das Fontane-Jahr.

Eine besondere Spurensuche über die Lebenszeit des berühmten Autors soll Neugierde auf das Werk des Brandenburgers wecken. „FontaneZeitEntdecker“ kann jeder werden, der in Burg und Umgebung etwas aus dem 19. Jahrhundert auffindet, vielleicht ein Gebäude, eine Brücke, eine Kaffeetasse oder auch ein Buch – eben Dinge aus Fontanes Zeit entdeckt. „Wir sind sehr gespannt, was alles entdeckt wird. Den Kontakt zu Fontane herzustellen und ihn zu verstehen wird besonders auch für junge Menschen gelingen, wenn greifbare Ausgangspunkte geschaffen werden können“, davon ist Christine Clausing, Vorsitzende des Tourismusvereins überzeugt.

Am 30. März beginnt die Kampagne und lädt unkompliziert zum Mitmachen ein. Auf der Facebook-Seite der Gemeinde Burg kann das Entdeckte, wie zum Beispiel Fotos oder Textinformationen, veröffentlicht werden und es gibt unter allen Entdeckern Preise zu gewinnen.

Das Finale der „FontaneZeitEntdecker“-Aktion findet am 7. September im Waldhotel Eiche statt. Eingeladen sind unter anderem der international bekannte Künstler Jim Avignon. Er schuf bereits eine Figur, die alle Aktivitäten von Burg (Spreewald) begleiten wird: Fontane auf dem Kahn mit der Feder als Rudel und einem Buch „reist“ bereits auf der Homepage durchs Bild. „Ich war davon fasziniert, Fontane auf seiner Reise von Berlin in den Spreewald zu folgen und mich dabei von seinen Motiven künstlerisch inspirieren zu lassen“, so Jim Avignon, der zum Finale erstmals auf einem Spreewaldkahn arbeiten wird – ein „fließendes“ Atelier im Spreewald. In einem Triptychon wird er Entdecktes aufgreifen und künstlerisch verarbeiten.

Zudem wird es mit Dr. Heide Rezepa-Zabel einen weiteren besonderen Gast geben. Die Berliner Kunsthistorikerin ist bekannt als Expertin aus der ZDF-Sendereihe „Bares für Rares“. Sie hilft dabei, einige ausgewählte fontanezeitliche Fundstücke einzuordnen.

Mehr unter: www.BurgimSpreewald.de/fontane.

 Gegenstände aus der Fontanezeit: Fotoapparat, Lexikon Brockhaus, Fernglas, Tasse und Elle.
Gegenstände aus der Fontanezeit: Fotoapparat, Lexikon Brockhaus, Fernglas, Tasse und Elle. FOTO: Michael Helbig
(sme)