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Cottbus
Zehn Tage Satire satt

 Das dienstälteste deutsche Studentenkabarett ROhrSTOCK aus Rostock hat bisher kein Festival verpasst und ist nun schon zum 24. Mal in Cottbus dabei.
Das dienstälteste deutsche Studentenkabarett ROhrSTOCK aus Rostock hat bisher kein Festival verpasst und ist nun schon zum 24. Mal in Cottbus dabei. FOTO: Studentenwerk Frankfurt (Oder)
Cottbus. Die Lachmuskeln von Kabarettfreunden haben ab Dienstag wieder viel zu tun, wenn die Live-Auftritte des studentischen Satire-Festivals Ei(n)fälle beginnen. Bereits zum 24. Mal findet es nun schon in Cottbus statt.

Den Auftakt macht am Dienstag „Wissen macht Ei!“, der Wissenschaftsredewettbewerb des Festivals, gefolgt von der Polit-Satire-Show „Frisch gepresst“ am Mittwoch, bei der mit HüperBel auch ein Kabarettist aus Dänemark auftritt.

Das Rahmenprogramm des Festival begann eigentlich schon bereits im vergangenen Jahr. Im Audimax der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist seit dem 11. Dezember der sechste und letzte Teil einer durch das Deutsche Kabarettarchiv gestalteten Ausstellung zur Geschichte des deutschen Kabaretts zu sehen. Im Fokus stehen die Jahre 1983 bis 2000.

Seit Freitag gibt es eine weitere Ausstellung zum Festival in der Galerie 23. Das Cartoonmuseum Luckau hat Karikaturen von 44 Künstlern zum Thema Verkehrsgeschehen zur Verfügung gestellt, die dort noch bis zum 23. Februar zu sehen sind.

Eine weitere Zwischenstation auf dem Weg zum offiziellen Festivalstart ist die satirische Kurzfilmnacht „Ei(n)blicke“ in der Bühne acht am heutigen Sonnabend, die unter dem Motto „Alkohol ist keine Lösung“ steht.

Im Staatstheater wird dann am Donnerstag mit „Kabarett Total“ das eigentliche Festival gestartet. Bis zum 20. Januar treten in den Spielstätten BTU-Mensa, Bühne acht und Konservatorium Kabarettisten aus dem ganzen Bundesgebiet auf. Mit 115 Kleinkünstlern haben die Veranstalter, das Studentenwerk Frankfurt (Oder), dieses Jahr einen Teilnehmerrekord aufgestellt. Einen weiteren Rekord möchte das OE Mediziner Kabarett der Charité aufstellen. Sie planen bei ihrem Auftritt am 19. Januar, mit 25 Personen auf der Bühne zu stehen.

Mit dem Special „Antrag auf Flucht“ (ebenfalls 19. Januar) wird das Festival mit künstlerischen Mitteln seine Sicht auf das Flüchtlingsthema präsentieren und einen ungewohnten Beitrag zum Diskurs leisten, um den Beweis zu erbringen, das Brisanz und Humor sich nicht ausschließen.

Eintrittskarten sind erhältlich im Büro des Studierendenrats, Hubertstraße 15 in Cottbus bis 18. Januar, wochentags außer Donnerstag von 9 bis 11.30 und 12.30 bis 15 Uhr oder bei Cottbus-Service (Stadthalle) bis 19. Januar, Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 14 Uhr sowie online unter www.satirefestival.de. und bei beim Ticketportal reservix.

(pm/sme)