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Blick hinter die Kulissen
„Mit Besuchern entspannt plaudern“

 Seit zehn Jahren bittet Henry Krzysch in seine Kunstwerkstatt, die er auch am „Tag der offenen Ateliers“ öffnet. Nach sechsjährigem Engagement in Ogrosen ist er vor vier Jahren nach Calau in die Cottbuser Straße 41 umgezogen.Die Porträtmalerei zählt zu den großen Steckenpferden von Henry Krzysch. Wenn gewünscht, wird er am Wochenende auch Besucher seines Ateliers porträtieren.
Seit zehn Jahren bittet Henry Krzysch in seine Kunstwerkstatt, die er auch am „Tag der offenen Ateliers“ öffnet. Nach sechsjährigem Engagement in Ogrosen ist er vor vier Jahren nach Calau in die Cottbuser Straße 41 umgezogen.Die Porträtmalerei zählt zu den großen Steckenpferden von Henry Krzysch. Wenn gewünscht, wird er am Wochenende auch Besucher seines Ateliers porträtieren. FOTO: Uwe Hegewald
CALAU. Am Wochenende laden Künstler in ganz Brandenburg zum Tag des offenen Ateliers ein. Sie wollen Einblicke in ihre Arbeit geben, ihre Kunstwerke anbieten, über Kunst sprechen und ihren Gästen auch Kulinarisches anbieten.

Mit Vorfreude blickt Henry Krzysch auf das kommende Wochenende. Seitdem die landesweit durchgeführte Veranstaltung auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Einzug gehalten hat, begleitet der Kunstmaler die Aktion. „Es ist eine wunderbare Gelegenheit, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen und ihnen einen Einblick in mein künstlerisches Schaffen zu gewähren“, nennt er den Grund, warum er die Tür zu seinem Atelier auch an diesem Wochenende weit öffnet.

Vor vier Jahren ist dieses in der Cottbuser Straße 41, in Calau, eröffnet worden und inzwischen aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Was auch mit dem Arbeitspensum von Henry Krzysch in Verbindung steht. Projektarbeit und Ferienprogramme mit Kindern, Erwachsenenkurse aber auch das eigene kreative Schaffen ließen keine Langeweile aufkommen. „Es gibt so viele Facetten und Möglichkeiten, sich der Kunst zu widmen“, sagt er und führt als Beispiel ein Projekt an der Altdöberner Grundschule an. Dort gibt es seit der Osterwoche im Schulportal ein Kinderkunstwerk im Hundertwasser-Stil zu bewundern. Einen Einblick über die Vielfalt von Malerei, Druckgrafik etc. sollen Besucher erhalten, die am Samstag und Sonntag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr im Calauer Atelier vorbeischauen. „Einen festen Fahrplan habe ich mir nicht auferlegt. Statt dem Abspulen eines vorgegebenen Programms möchte ich mit den Gästen ins Gespräch kommen und auf Wünsche eingehen“, kündigt Henry Krzysch an.

„Vielleicht möchten sich Besucher an Pastellmalerei versuchen, sich über Auftragswerke informieren oder von mir porträtiert werden“, so der Kunstmaler, der in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum feiert. Vor zehn Jahren hat er seine Kunstwerkstatt geöffnet, mit der er nach sechsjährigem Wirken in Ogrosen (Stadt Vetschau) nach Calau umgezogen ist. Vor 20 Jahren führte der Weg des damaligen Straßenmalers ins Calauer Finanzamt, um sich dort als Künstler anzumelden.

Zum zweiten Mal dabei beim Tag des offenen Ateliers sind die Künstlerinnen Monika Pohlan und Bärbel Borch aus Görlsdorf. Sie laden am Sonntag von 11 bis 16.30 Uhr ins Vereinsheim gegenüber der Kita (Parkweg 3a) ein.

Die Einladenden wollen dreifachen Kunstgenuss, für Auge, Ohr und Gaumen bieten. Das Auge kann die farbenfrohen Landschaftsmalereien, abstrakten Ansichten, Tiere und Blumen erfassen. Das Ohr kann sich von stimmungsvollen und einfühlsamen Gitarrenklängen verzaubern lassen. Der Gaumen und die Geschmacksnerven kommen mit exklusivem Tortenzauber, Cupcakes, Macarons voll auf ihre Kosten. Luise Draht verwirklicht mit dem Sortiment aus ihrem „Zuckerstübchen“ süße Träume.

 Seit zehn Jahren bittet Henry Krzysch in seine Kunstwerkstatt, die er auch am „Tag der offenen Ateliers“ öffnet. Nach sechsjährigem Engagement in Ogrosen ist er vor vier Jahren nach Calau in die Cottbuser Straße 41 umgezogen.Die Porträtmalerei zählt zu den großen Steckenpferden von Henry Krzysch. Wenn gewünscht, wird er am Wochenende auch Besucher seines Ateliers porträtieren.
Seit zehn Jahren bittet Henry Krzysch in seine Kunstwerkstatt, die er auch am „Tag der offenen Ateliers“ öffnet. Nach sechsjährigem Engagement in Ogrosen ist er vor vier Jahren nach Calau in die Cottbuser Straße 41 umgezogen.Die Porträtmalerei zählt zu den großen Steckenpferden von Henry Krzysch. Wenn gewünscht, wird er am Wochenende auch Besucher seines Ateliers porträtieren. FOTO: Uwe Hegewald