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Imposante Augenblicke
Höckerschwäne suchen Futter

 Höckerschwäne sorgen derzeit südlich von Plessa im Schradengebiet für ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Höckerschwäne sorgen derzeit südlich von Plessa im Schradengebiet für ein beeindruckendes Naturschauspiel. FOTO: Veit Rösler
Schraden. (vrs) Hunderte von prächtigen Höckerschwänen sorgen derzeit südlich von Plessa im Schradengebiet für ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Die aus Russland und dem südlichen Skandinavien eingereisten Schwäne machen sich im Moment auf den weiten Feldern über die verbliebenden Futterrückstände her. Hier finden die Tiere auf den ausgedehnten Feldern noch genügend Nahrung. Weil sie Energie sparen müssen, heben die riesigen Vögel nur selten von den Rastplätzen ab. Bei den seltenen Starts bieten die 150 Zentimeter langen und bis zu 15 Kilogramm schweren Tiere eine eindrucksvolle optische und akustische Szenerie. Immerhin gehören sie zu den größten diese Region durchziehenden Wasservögeln. „Die Schwäne werden sicher so lange bleiben, bis sie durch dichten Schnee keine Nahrung mehr finden. Dann kommt es zur Kälteflucht in Richtung Süd-Westen“, sagt Tino Gärtner von der Naturwacht des Naturparkes Niederlausitzer Heidelandschaft.