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Mehr Sicherheit für Brandenburger Kommunen

Stephan Loge (v.li.), Landrat vom Landkreis Dahme-Spreewald, Christian Hylla, Leiter der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald und Lars Gölz, Studienleiter des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung laden im September zu einer Fachtagung zum Thema kommunale Sicherheitskonzepte in Brandenburg ein.
Stephan Loge (v.li.), Landrat vom Landkreis Dahme-Spreewald, Christian Hylla, Leiter der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald und Lars Gölz, Studienleiter des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung laden im September zu einer Fachtagung zum Thema kommunale Sicherheitskonzepte in Brandenburg ein. FOTO: NLSI.
Region. Ereignisse wie der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 oder die Krawalle beim G20-Gipfel haben das Thema Sicherheit wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Das Thema beschäftigt nicht nur die Bundes- und Landespolizeibehörden, auch für Städte, Gemeinden und Landkreise ergeben sich Fragen, wie in Zukunft vorhandene Kräfte gebündelt und eingesetzt werden können.

Im September lädt das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) die Bürgermeister und deren Vertreter der brandenburgischen Kommunalverwaltungen zu einer Fachtagung zum Thema "Kommunale Sicherheitskonzepte in Brandenburg" in das Spreewald Parkhotel Van der Valk in Rickshausen ein.

Maria Dzierzon vom Ministerium des Innern und für Kommunales wird das Konzept "Kommunale Kriminalitätsprävention im Land Brandenburg" erläutern. Dieses geht bereits auf die im Jahre 1992 initiierte Aktion "Kommunale Kriminalitätsverhütung (KKV)" zurück, bei der der Gedanke zugrunde lag, dass die Bekämpfung von Straftaten nicht nur alleinige Aufgabe der Polizei sein kann, sondern eine Aufgabe verschiedener Gruppierungen und Institutionen.

Christian Hylla, Leiter der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald, wird in seinem Fachvortrag über die Zusammenarbeit der Polizei mit örtlichen Ordnungsbehörden sprechen. Der Leiter der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz, Heinz Rudolph, wird darstellen, wie sich Feuerwehr, Polizei und Ordnungsämter künftig besser unterstützen können.

Sicherheit bei Großveranstaltungen und die Aus- und Fortbildung des Verwaltungspersonals sind weitere Themen.

Am Ende der Fachtagung steht noch ein Praxisworkshop zum Thema "Deeskalation". Dabei wird den Teilnehmern gezeigt, welche Macht Worte haben können.