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Spremberg
Trachten ins rechte Licht gerückt

 Anita Gruner bringt noch den Feinschliff in die Museumsräume der Volkskundlichen Dauerausstellung, die in den letzten drei Monaten im Spremberger Schloss modernisiert wurden.
Anita Gruner bringt noch den Feinschliff in die Museumsräume der Volkskundlichen Dauerausstellung, die in den letzten drei Monaten im Spremberger Schloss modernisiert wurden. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Volkskundliche Ausstellung im Kulturschloss Spremberg wurde neu gestaltet und öffnet nun wieder die Tore.

Nachdem die Räume im Bereich der Schlossgeschichte, der Kleinen Galerie und der Industriegeschichte im Spremberger Niederlausitzer Heidemuseum in den letzten Jahren modernisiert werden konnten, erscheint nun die Volkskundliche Dauerausstellung in neuem Flair.

Seit 1997 befindet sich das Museum im Kulturschloss und wurde stets erweitert. Nun machten es finanzielle Mittel des Landkreises möglich, dass in fünf Räumen der Volkskundlichen Ausstellung in den letzten drei Monaten der Fußboden, die farbliche Neugestaltung mit Beleuchtung vorgenommen werden konnte. „Hier wird besonders auch die Geschichte der Zweisprachigkeit, das Zusammenleben der Wenden und Deutschen in der Region, dargestellt. Denn schon damals gingen die Leute aus Schleife auch bei uns einkaufen und prägten mit ihren Trachten das Stadtbild“, sagt Fachleiter Museum, Eckbert Kwast.

So wurden mehrere Trachten aus der Nieder- und Oberlausitz in den Vitrinen „ins rechte Licht“ gerückt. Dazu gehören beispielsweise die festliche Kindertracht aus dem Spremberger Gebiet, Ehrenjungfer zur Hochzeit aus Trattendorf, die Burger Frauenkirchgangstracht oder auch die winterliche Kirchgangstracht aus Wolkenberg. Die Trachten stammen meist aus der eigenen Museumssammlung.

Auch Traditionen im Ostereierverzieren mit unterschiedlichen Techniken werden im Museum erlebbar dargestellt. Der Blaudruck bildet in den Ausstellungsräumen einen weiteren Bereich. Schon jetzt lädt das Museumsteam am Karfreitag zum 28. Ostereiermarkt von 10 bis 17 Uhr ins Spremberger Kulturschloss ein. Ab Ostern startet die Saison auch im Niederlausitzer Heidemuseum.

 Anita Gruner bringt noch den Feinschliff in die Museumsräume der Volkskundlichen Dauerausstellung, die in den letzten drei Monaten im Spremberger Schloss modernisiert wurden.
Anita Gruner bringt noch den Feinschliff in die Museumsräume der Volkskundlichen Dauerausstellung, die in den letzten drei Monaten im Spremberger Schloss modernisiert wurden. FOTO: Arlt Martina