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Neubau der Schule
So soll die Grundschule in Döbern aussehen

Aktuellen Planungen zu Folge könnte das neue Gebäude nach der Fertigstellung so aussehen.
Aktuellen Planungen zu Folge könnte das neue Gebäude nach der Fertigstellung so aussehen. FOTO: SEHW Architektur
Döbern. Ende 2019 soll der Bau der neuen Grundschule in Döbern starten. Vor dem ersten Spatenstich muss jede Menge Papierkram erledigt werden.

Helge Kohlbacher stellt Unterlagen für den Bauantrag zusammen. Er ist im Fachbereich Bauen der Amtsverwaltung maßgeblich für den Schulneubau verantwortlich.

„Ziel ist es den Bauantrag bis Anfang Dezember einzureichen“, erklärt Fachbereichsleiter Uwe Eppinger. Der Fördermittelantrag für das rund 12 Millionen Euro teure Objekt sei fristgerecht eingereicht worden, so Kohlbacher. Um den engen Zeitplan zu halten, bereitet die Verwaltung in Abstimmung mit dem Berliner Planungsbüro den nächsten Schritt vor. Denn – vorausgesetzt die Fördermittelzusage kommt – sollen im nächsten Jahr Bauleistungen ausgeschrieben und vergeben werden.

Aber damit an der Ringstraße überhaupt gebaut werden darf, muss der Flächennutzungsplan geändert und die landwirtschafliche Fläche zu Bauland werden. Ein ebenfalls nötiger Bebauungsplan (B-Plan) legt fest, was entstehen darf.

Diese Unterlagen liegt jetzt in der Bauverwaltung des Amts Döbern-Land in Hornow aus. „Jeder kann bis zum 7. Dezember Einblick nehmen und sich äußern“, erklärt Uwe Eppinger. Die Einwendungen werden hinsichtlich ihrer Relevanz bewertet. Das letzte Wort haben die Döberner Stadtverordneten, die im Januar oder Februar über die Änderung des Flächennutzungsplans und den B-Plan abstimmen.

Der Amtsausschuss hatte mehrheitlich im September 2017 für den Neubau des Grundschulgebäudes gestimmt. Die Sanierung der Mosaikgrundschule wurde aus Kostengründen verworfen. Außerdem bietet der Neubau die Chance das neue Schulzentrum Döbern an einem Standort zusammenzuführen.

Aktuellen Planungen zu Folge könnte das neue Gebäude nach der Fertigstellung so aussehen.
Aktuellen Planungen zu Folge könnte das neue Gebäude nach der Fertigstellung so aussehen. FOTO: SEHW Architektur