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Ein langer Weg
Brücken-Sanierung verzögert sich

Eigentlich sollte die Sanierung der Brücke bereits abgeschlossen sein, doch es gibt Probleme bei der Absprache mit der Deutschen Bahn.
Eigentlich sollte die Sanierung der Brücke bereits abgeschlossen sein, doch es gibt Probleme bei der Absprache mit der Deutschen Bahn. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Kerkwitz. Die Brücke in Kerkwitz ist stark sanierungsbedürftig. Eigentlich hätten die Bauarbeiten bereits abgeschlossen sein sollen – ursprünglich wollte die Gemeinde Schenkendöbern im Februar mit den Sanierungsarbeiten beginnen.

Doch bisher ist nichts passiert.

Verantwortlich für die Verspätung ist die Deutsche Bahn. „Wir sind bei der Sanierung abhängig von der Genehmigung der Sperrzeiten durch die Deutsche Bahn“, erklärt Bürgermeister Peter Jeschke. Für die Maßnahmen müsse zeitweise der Zugverkehr auf der Strecke eingestellt werden. Aktuell handle man entsprechende Sperrzeiten aus.

Während der acht Monate dauernden Sanierung muss die Bahnstrecke zu mehreren Zeitpunkten gesperrt werden – insgesamt wird drei bis vier Tage kein Zug unter der Brücke hindurch fahren können. Bereits in der Brückenhauptprüfung im Jahr 2014 wurden Schäden feststellt. Auch ein Abriss stand damals zur Diskussion – die Kerkwirtzer hatten sich aber mit Unterschriften für den Erhalt des über 100 Jahre alten Bauwerkes eingesetzt. Durch einen Förderbescheid im April 2017 stand auch das notwendige Geld für die Sanierung zur Verfügung. Als Sofortmaßnahme verhängte die Gemeinde trotzdem ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit mehr als zwölf Tonnen. Sorgen müsse man sich dennoch nicht machen. „Die Brücke ist aktuell nicht einsturzgefährdet“, betont Bauamtsleiterin Carmen Mönchinger.

Die Gemeinde hofft auf einen Beginn der Sanierungen im April des kommenden Jahres. Die Kosten wurden mit rund 428 000 Euro kalkuliert.

Eigentlich sollte die Sanierung der Brücke bereits abgeschlossen sein, doch es gibt Probleme bei der Absprache mit der Deutschen Bahn.
Eigentlich sollte die Sanierung der Brücke bereits abgeschlossen sein, doch es gibt Probleme bei der Absprache mit der Deutschen Bahn. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler