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Guben erhält über eine Million Euro
Besonderes Weihnachtsgeschenk für Neißestadt

 In der vergangenen Woche überreichte die Staatssekretärin Ines Jesse der Stadt Guben einen Zuwendungsbescheid zum Stadtumbau in Höhe von 1,77 Millionen Euro.
In der vergangenen Woche überreichte die Staatssekretärin Ines Jesse der Stadt Guben einen Zuwendungsbescheid zum Stadtumbau in Höhe von 1,77 Millionen Euro. FOTO: stadt guben / Marthe Heuer
Guben. Die Stadt Guben freut sich über ein besonderes vorweihnachtliches Geschenk. Die Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Ines Jesse überreichte Fördermittelbescheide über knapp 1,8 Millionen Euro.

Das Geld soll unter anderem in die Aufwertung der Altstadt West fließen, aber auch in den Rückbau von Wohnblöcken der Gubener Wohnungsgesellschaft.

Die Verbesserung der Infrastruktur in der Altstadt West ist aktuell einer der größten Schwerpunkte, die die Verwaltung vorantreibt. Mit rund 1,1 Millionen Euro soll in diesen Bereich der größte Teil der Gesamtsumme fließen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen an der Friedrich-Engels-Straße, der Hegelstraße und am Platz des Gedenkens in der Karl-Marx-Straße.

Über 87 000 Euro, kann sich die Guwo freuen. Gubens größtes Wohnungsunternehmen will damit drei weitere Blöcke an der Leonhard-Frank-Straße abreißen. Laut Geschäftsführer Peter Wiepke sollen die Arbeiten wahrscheinlich im zweiten Quartal 2019 beginnen. An einem weiteren Abriss von nicht mehr benötigtem Wohnraum werde man auch in den Folgejahren nicht vorbeikommen, betonte der Geschäftsführer.

Weitere 500 000 Euro sollen laut Staatssekretärin Jesse in die innerstädtische Altbausubstanz fließen. 90 000 Euro sind für das Stadtteilmanagement und verschiedene Projekte in der Obersprucke vorgesehen. Damit soll das Miteinander im Wohnpark gestärkt werden.

Insgesamt, so die Einschätzung der Staatssekretärin, sei Guben strategisch gut aufgestellt, um die Herausforderungen anzupacken. Das Land Brandenburg habe daran einen nicht unerheblichen Anteil: Seit der Wende seien – die Jahre bis 2021 bereits eingeschlossen – allein etwas mehr als 54 Millionen Euro an Städtebauförderung in die Neißestadt geflossen. Dazu kämen noch einmal mehr als 24 Millionen Euro Wohnraumförderung.