| 10:34 Uhr

POTSDAM
Unangenehmes Déjà-vu für Energie

Energie trifft im Landespokal auf Union Fürstenwalde. In der Vorsaison war der FSV auch noch ein Liga-Rivale für die Cottbuser.
Energie trifft im Landespokal auf Union Fürstenwalde. In der Vorsaison war der FSV auch noch ein Liga-Rivale für die Cottbuser. FOTO: Steffen Beyer
POTSDAM.   Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe hat am Montag in Potsdam das Achtelfinale im brandenburgischen Landespokal ausgelost und Energie Cottbus ein Spiel beim Regionalligisten FSV Union Fürstenwalde beschert. Von Jan Lehmann

Der Lausitzer Oberligist VfB Krieschow reist derweil zum Landesliga-Team Einheit Perleberg und Landesliga-Vertreter Wacker Ströbitz hofft gegen den Brandenburgligisten MSV Neuruppin zu Hause auf den nächsten Coup. In der zweiten Runde hatte Wacker mit dem FV Preußen Eberswalde bereits einen Neuruppiner Liga-Rivalen mit 2:1 ausgeschaltet.

Dass Energie als einziger Brandenburger Drittligist auch im Achtelfinale auswärts antreten muss, war schon vor der Auslosung klar. Dennoch dürfte Fürstenwalde die wohl unangenehmste Adresse für Energie sein. Neben Optik Rathenow waren die Fürstenwalder der einzige verbliebene Viertligist im Lostopf. Aktuell rangiert der FSV in der Regionalliga Nordost zwar mit lediglich einem Zähler aus acht Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga Nordost. Doch in der zweiten Pokalrunde hatte die Mannschaft den favorisierten SV Babelsberg 03 im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion mit 3:2 aus dem Pokal geworfen.

Für Energie ist dieses Spiel ein Déjà-vu. Im März hatten die Cottbuser in Fürstenwalde ein hektisches Halbfinale mit 3:2 für sich entschieden. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz war nach Spielende auch noch mit Fürstenwaldes damaligem Coach Matthias Maucksch verbal aneinander geraten. Nach wüsten Anfeindungen aus dem Publikum erklärte Wollitz: „Die Art und Weise, wie Fürstenwalde mit der gegnerischen Mannschaft umgeht, hat mit Respekt, Anerkennung und Menschlichkeit nichts zu tun.“ Viel Zündstoff also für einen neuerlichen Pokalfight.

Im Halbfinale im März musste FCE-Trainer Wollitz in Fürstenwalde Anfeindungen über sich ergehen lassen.
Im Halbfinale im März musste FCE-Trainer Wollitz in Fürstenwalde Anfeindungen über sich ergehen lassen. FOTO: Steffen Beyer