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Großräschen
Wohnsiedlung wächst am See

 Geschäftsführer Frank Strohmeier (Mitte) beim Baustellenrundgang mit Landrat Siegurd Heinze (2.v.r.), Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (2.v.l.) und vom Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Großräschen sowie von der Kreisverwaltung Dr. Cornelia Wobar (r.) und Bärbel Weihmann (l.).
Geschäftsführer Frank Strohmeier (Mitte) beim Baustellenrundgang mit Landrat Siegurd Heinze (2.v.r.), Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (2.v.l.) und vom Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Großräschen sowie von der Kreisverwaltung Dr. Cornelia Wobar (r.) und Bärbel Weihmann (l.). FOTO: Landkreis / Marlen Weser
Großräschen. Mit einem Querschnitt leistungsstarker Unternehmen sind die Firmen-Besuche des Landrates 2018 zu Ende gegangen. Siegurd Heinze (parteilos) besuchte unter anderem das Bauunternehmen Strohmeier GmbH in Großräschen. Hier kam er ins Gespräch zu wirtschaftlichen Perspektiven und zu Fragen der Fachkräftegewinnung.

In der Stadt bewegt sich etwas. Wer sich etwa am Hafen umschaut, kann eine weitere neue strahlend weiße Wohnsiedlung bei der Entstehung  beobachten. Federführendes Bauunternehmen der zwölf Eigentumswohnungen umfassenden Anlage mit gehobener Ausstattung und Seeblick ist die Firma Strohmeier GmbH. „Acht sind bereits verkauft“, sagt Geschäftsführer Frank Strohmeier. Sämtliche Bauhauptgewerke – Maurer-, Putz-, Klinker-, Beton-, Trockenbau und Tischlerarbeiten – bis zum Schlüsselfertigbau bietet das seit 1999 bestehende Großräschener Unternehmen an. Zum Leistungsumfang gehören Hotel- und Gastronomiebauten, Mehrzweckgebäude und Hallen ebenso wie Architekten-, Ein- und Mehrfamilienhäuser.

So zählen das Atrium und Bettenhaus Seehotel Großräschen, die See-Sporthalle und der Wohnpark Großräschen zu den Referenzen. Bei der derzeitig „extremen“ Nachfrage brauche er sich um Aufträge nicht zu sorgen, führt der Diplom-Bauingenieur weiter aus. Mit seinen 10 festangestellten Mitarbeitern, einem Auszubildenden und einem breiten Netzwerk von Fachfirmen verhelfe er zurzeit etwa 8 bis 10 Familien pro Jahr zum Eigenheim.

 Einzig die mittlerweile „überbordenden“ Prüfregularien kritisiert der Bauunternehmer, der gleichzeitig Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Großräschen ist. Landrat Siegurd Heinze kann den zunehmenden Arbeitsaufwand aus Sicht der Kreisverwaltung nur bestätigen. Bürgermeister Thomas Zenker ist froh, ein solch zuverlässiges und leistungsfähiges Unternehmen in der Stadt zu wissen. Befindet sich doch mit dem in Sichtweite des neuen Wohngebietes zu entwickelndem Hotelstandort schon das nächste Bauprojekt am Großräschener Hafen in Planung.

„Sie gestalten mit ihrem Enthusiasmus, Erfolgswillen und Ideenreichtum den Landkreis – unsere Wirtschaftsregion wird getragen von Unternehmen wie diesen. Die Bemühungen der Fachkräftegewinnung und -bindung begrüßen wir und werden sie nach Kräften unterstützen“, sagte Landrat Siegurd Heinze. Er wünschte den Unternehmen alles Gute für die Zukunft und weiterhin volle Auftragsbücher.

Unternehmen, die in die Liste der Unternehmensbesuche des Landrates aufgenommen werden möchten, können sich an die Kreisverwaltung wenden, informiert Sprecherin Marlen Weser. Kontakt: Bärbel Weihmann, Sachgebiet Wirtschaft und Förderung, wenden: 03573 / 870 5141, Mail: baerbel-weihmann@osl-online.de.