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Köstlichkeiten und vieles mehr
Regionale Produkte auf dem Wochenmarkt

Markthändler Friedemann Hedrich präsentiert seine älteste Apfelsorte “Goldparmäne”, die ihren Ursprung im Jahr 1510 hat.
Markthändler Friedemann Hedrich präsentiert seine älteste Apfelsorte “Goldparmäne”, die ihren Ursprung im Jahr 1510 hat. FOTO: Peter Aswendt
Senftenberg. An drei Tagen in der Woche erfüllt der Senftenberger Wochenmarkt fast alle Wünsche der zahlreichen Besucher. Alles was das Herz begehrt wird angeboten – auf Regionalität wird dabei besonders großer Wert gelegt.

„Ich kaufe immer frische Kartoffeln, denn sie sind garantiert nicht ge­spritzt“, ist sich Heinz Kockrow aus Senftenberg sicher. In diesem Bewusstsein kaufen viele Kunden mittlerweile ein.

Beim Obst und Gemüse verzeichnen die mobilen Händler einen wachsenden Zulauf. Auf die alten Apfelsorten hat sich Friedemann Hedrich aus Pulsnitz spezialisiert. „Auf unserem Grundstück wurden die ersten Apfelbäume im Jahr 1936 gepflanzt, sie tragen heute noch genügend Äpfel, um diese auf dem Markt anzubieten. Meine Apfelbäume werden mit Pferdemist gedüngt“, verrät er sein Geheimnis des guten Ertrags. Gerade an seinem Obststand stellt der Pulsnitzer fest, dass auch vermehrt jüngere Kunden seine Äpfel mögen: „Als ich vor elf Jahren das erste Mal auf dem Senftenberger Markt stand, kamen fast nur Rentner zum Kaufen. Jetzt habe ich sehr oft junge Familien am Stand“, freut er sich.

Es lässt sich überall auf dem Senftenberger Markt feststellen, dass die Händler großen Wert auf einheimische Ware legen. Beim Obst und Gemüse sind mindestens 80 Prozent der Waren von Bauernhöfen oder aus dem Eigenanbau.

Wer am Dienstag, Donnerstag oder Samstag den Senftenberger Wochenmarkt besucht, kann zumindest, was die Lebensmittel betrifft, sicher sein, dass er einheimische Produkte kauft.