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Lieske
Lückenschluss am Tagebau Welzow-Süd

Die Dichtwand für den Tagebau Welzow-Süd wurde mit einem Lückenschluss  nun auf 6,5 Kilometer fertiggestellt.
Die Dichtwand für den Tagebau Welzow-Süd wurde mit einem Lückenschluss  nun auf 6,5 Kilometer fertiggestellt. FOTO: LR / Catrin Würz
Lieske. Wichtiger Lückenschluss am unterirdischen Auslaufschutz für das Lausitzer Seenland: Dieser wurde von der Lausitzer Energie Bergbau AG (Leag) nach knapp achtjähriger Bauzeit an der zwischen Seenkette und Tagebau Welzow-Süd entstehenden Dichtwand vollzogen.

Ein unterirdischer Staudamm soll das Auslaufen der Lausitzer Seenkette in die trocken gelegte Grube Welzow-Süd verhindern. 6,5 Kilometer und damit mehr als die Hälfte der Dichtwand um den Tagebau Welzow-Süd sind in der vergangenen Woche fertiggestellt worden.

Die Dichtwand, die hier gebaut wird, gilt als eine unzerstörbare Wasserbarriere zwischen dem aktiven Tagebau und den benachbarten neuen Seen. Das Schlitzfräsgerät hatte in der vergangenen Woche zwischen Bluno und Lieske den letzten Schlitz in das Erdreich gefräst und mit einem Ton-Wasser-Gemisch gefüllt.

Die Abbau-Maschine schiebt täglich 16 Stunden lang immer wieder den stählernen Führungspfahl in die Erde, an dem sich eine Fräse auf einem Meter Breite mit einem Schnitttempo zwischen zehn und 60 Zentimetern pro Minute in das Gebirge vorarbeitet. Das abgefräste Erdmaterial fällt nach unten, wird dort angesaugt und im Lufthebeverfahren wieder ans Tageslicht gebracht.

Der maschinell geschaffene Erdschlitz kann nicht in sich zusammenfallen.