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Rückkehrertage
Die Heimat lockt mit Zukunftschancen

Laura Rischke hat in ihrer Heimat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Als Reittherapeutin ist sie seit diesem Jahr auf dem FamilienCampus in Klettwitz tätig. Wallach Ilano ist eines von sieben Pferden, die für das therapeutische Reiten zur Verfügung stehen.
Laura Rischke hat in ihrer Heimat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Als Reittherapeutin ist sie seit diesem Jahr auf dem FamilienCampus in Klettwitz tätig. Wallach Ilano ist eines von sieben Pferden, die für das therapeutische Reiten zur Verfügung stehen. FOTO: Peter Aswendt
Schwarzheide.. Die Feiertage und der Jahreswechsel sind für viele Menschen ein Grund, die Familie oder Freunde in der ehemaligen Heimat zu besuchen. Viele denken auch über eine Rückkehr nach. Deshalb bietet der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) auch in diesem Jahr seine Rückkehrertage an.

An zwei Tagen präsentieren sich insgesamt knapp 50 Unternehmen inklusive der Arbeitsagentur und der Kommunen des RWK in Schwarzheide und Finsterwalde den interessierten Besuchern.

Im Kulturhaus der BASF Schwarzheide werden am 27. Dezember, von 10 bis 14 Uhr, knapp 30 Aussteller präsent sein: „Wir als Arbeitsagentur werden alleine an diesem Tag über 700 Jobangebote offerieren“, gibt Heike Kuhl, Teamleiterin Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur, Auskunft. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass über 5500 Arbeitsstellen im gesamten Agenturbezirk Cottbus auf eine Besetzung warten.

Tags darauf, am 28. Dezember, stellen sich von 10 bis 15 Uhr circa 20 Firmen im Atrium in Finsterwalde vor. Für Heike Kuhl, die die interessierten Firmen koordiniert, ist die Zahl der Aussteller ein positives Zeichen: „Wir können einen deutlichen Ausstellerzuwachs in diesem Jahr verzeichnen. Das deutet auf eine gute Wirtschaftslage in unserer Region hin“, zeigt sich die Teamleiterin der Arbeitsagentur zufrieden.

Dass sich zwischen Gänsebraten und Glühwein ein Besuch bei den Rückkehrertagen 2017 lohnt, da ist sich Rückkehrerin Laura Rischke (21) aus Lauchhammer ganz sicher: „Ich war zwar nicht so weit weg, aber den Blick auf meine Heimat habe ich nicht verloren“, gesteht sie. Die Masterabsolventin im Sozialwesen hat in ihrer Studienzeit in Cottbus und Berlin das ländliche Flair ihrer Heimat vermisst: „Seit 16 Jahren betreibe ich schon Reitsport“, lächelt sie. Als sich dann die Chance einer Tätigkeit als Sozialarbeiterin und Reittherapeutin auf dem FamillienCampus in Klettwitz bot, war die Rückkehr in ihre Heimat besiegelt.

„Eigentlich hatte ich schon während meiner Abschlussarbeit Kontakt zum FamilienCampus, da ich praktische Erfahrungen in meine Masterarbeit mit einfließen lassen wollte“, gesteht die Sozialarbeiterin. Dass daraus gleich eine feste Anstellung wurde, war für sie umso schöner: „Ich bin sehr glücklich, meine Familie und Freunde in meiner Nähe zu haben“, strahlt die junge Reittherapeutin. Jetzt ist sie für sieben Pferde verantwortlich und empfängt Kitakinder, Schulklassen, aber auch Mitarbeiter von Firmen zum therapeutischen Reiten.

Einen Besuch der diesjährigen Rückkehrertage kann sie den Familien, wie auch den „Auswanderern“ wärmstens empfehlen: „Ein Blick auf die Möglichkeiten in der Heimat lohnt sich immer. Zuhause fühlt man sich doch am wohlsten“, so das Resümee von Laura Rischke.