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Fahrplanwechsel bei der Bahn
Bessere Anbindung für Senftenberg

Seit dem Fahrplanwechsel gibt es Verbesserungen im Regionalbahnverkehr. Fahrgastverband kritisiert lange Reisezeiten.
Seit dem Fahrplanwechsel gibt es Verbesserungen im Regionalbahnverkehr. Fahrgastverband kritisiert lange Reisezeiten. FOTO: Pro Bahn Lausitz
Senftenberg. Der Fahrplanwechsel beim Regionalverkehr, der am 9. Dezember in Kraft getreten ist, bringt für Senftenberger und Fahrgäste aus dem Umland Verbesserungen mit sich. So werden in der Kreisstadt nun stündliche Anschlüsse zwischen der Regionalbahn 24 aus Berlin und den Linien RE 18 nach Ruhland-Dresden sowie RB 49 nach Ruhland-Falkenberg/Elster umgesetzt.

Für die Fahrgäste bestehen damit ab sofort stündliche Reisemöglichkeiten von Altdöbern, Calau, Großräschen und Lübbenau nach Dresden, Bad Liebenwerda, Lauchhammer oder Ruhland. So lobenswert die Verbesserungen auch seien: Der große Wurf ist das noch nicht, sagt Fabian Stöbel von Pro Bahn Lausitz, der Regionalgruppe des Fahrgastverbandes für Südbrandenburg. Der Verband fordert von der Politik eine Horizonterweiterung für ein zukunftsgewandtes Lausitzer Bahnnetz. Nach wie vor bestimmen zu lange Fahrzeiten den Schienenpersonennahverkehr. So müssten zwischen Cottbus, Senftenberg und Dresden sowie zwischen Senftenberg und Berlin die Reisezeiten deutlich reduziert werden, um zumindest mit den Fahrzeiten im Autoverkehr konkurrenzfähig zu werden. Beispielsweise benötigt der Regionalexpress 18 von Dresden bis Senftenberg fast 80 Minuten. Mit dem eigenen Auto ist man fast eine halbe Stunde schneller.