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Statistik zeigt
Lungenkrebs ist am tödlichsten

Das neue Jahr ist erst wenige Wochen alt und viele haben die guten Vorsätze für 2018 schon wieder vergessen. Besonders schwer fällt es Rauchern, ihren Nikotinkonsum zu beenden.

Krebs ist in Deutschland, nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zweithäufigste Todesursache. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) weisen für 2015 in Deutschland 226 337 Todesfälle durch Krebserkrankungen mit bösartigen Neubildungen auf: Das ist beinahe ein Viertel aller Verstorbenen. Geschlechtsübergreifend stehen Todesfälle wegen Lungen- und Bronchialkrebs mit 45 224 Toten auf Platz vier.

Der Patientenfilm „Raucherberatung – Tabakentwöhnung“ von TV-Wartezimmer stellt Möglichkeiten vor, die die Tabakentwöhnung unterstützen, beispielsweise Akupunktur, Hypnose, Nikotinersatztherapie sowie Verhaltenstherapie. Nicht immer klappt der Tabakentzug beim ersten Anlauf, dennoch lohnt er sich; in jedem Alter. Nach zwei Jahren halbiert sich das Risiko, an einer tabakbedingten Herzerkrankung zu sterben. Auch das Krebsrisiko nimmt stetig ab, denn hauptsächlicher Risikofaktor für ein Lungenkarzinom ist das Rauchen.

Das „Zentrum für Krebsregisterdaten“ vom Robert Koch Institut (RKI) erklärt Lungenkrebs zur mit Abstand häufigsten Krebstodesursache. Denn da Lungenkrebs im frühen Stadium häufig keine Beschwerden verursacht, wird die Erkrankung in vielen Fällen zu spät entdeckt.

Europas größtes Gesundheits-TV-Netzwerk bietet seinen Kunden knapp 800 Patientenfilme an – davon 34 zum Thema Krebsdiagnose und -therapie. „Damit unterstützen wir die Absicht des Weltkrebstages, die Prävention, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“, sagt Markus Spamer, Geschäftsführer von TV-Wartezimmer.

Die  Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere Organisationen haben den Weltkrebstag 2006 ins Leben gerufen. „Wir können. Ich kann.“ lautet wieder dessen Motto. Denn nicht nur jeder Einzelne, auch die Gemeinschaft, kann sich im Kampf gegen Krebs engagieren.