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Baukindergeld
Baukindergeld verbessert die Stimmung

Das Baukindergeld wirkt wie ein Katalysator - auch für das Sparmotiv Wohneigentum.
Das Baukindergeld wirkt wie ein Katalysator - auch für das Sparmotiv Wohneigentum. FOTO: be.p / Andreas Brate
Berlin. Bauwillige Sparer haben neue Hoffnung – so das Ergebnis der Herbstumfrage zum Sparverhalten der Deutschen. Das Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS befragte dazu im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen zum 64. Mal mehr als 2000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

Das Sparmotiv „Wohneigentum“ war angesichts explodierender Immobilienpreise Anfang des Jahres auf einem Tiefstand und verharrte dort noch im Sommer. Jetzt ist eine Trendwende zu erkennen. „40 Prozent der Nennungen“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Christian König, „sind zwar nicht spektakulär. Aber immerhin wurden die letzten Werte damit um drei Prozentpunkte übertroffen.“ Als „Stimmungsaufheller“ bezeichnete König das neue Baukindergeld. „Eigene vier Wände rücken damit für Normalverdiener zumindest in der Fläche wieder in greifbare Nähe.“

Gleichzeitig änderte sich die Reihenfolge der Sparziele. Nummer eins ist mit 57 Prozent die „Altersvorsorge“ – nach 53 Prozent im Sommer. Auf Platz zwei rutscht mit 55 Prozent der Nennungen das Motiv „Konsum/Langfristige Anschaffungen“. Zuvor waren es 57 Prozent. Nach dem „Wohneigentum“ mit 40 Prozent auf dem dritten Platz folgt die „Kapitalanlage“ mit einem Wert von 27 Prozent nach zuvor 26. „Notgroschen“ und „Ausbildung der Kinder“ erreichen unverändert vier beziehungsweise zwei Prozent.

Das Baukindergeld wirkt wie ein Katalysator - auch für das Sparmotiv Wohneigentum.
Das Baukindergeld wirkt wie ein Katalysator - auch für das Sparmotiv Wohneigentum. FOTO: be.p / Andreas Brate