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Subaru
Sicher, sportlich und komfortabel

Auch den Ceed Sportswagon prägt die Front mit Tigernase und LED-Tagfahrlicht.
Auch den Ceed Sportswagon prägt die Front mit Tigernase und LED-Tagfahrlicht. FOTO: Kia
Im Rallyesport war es eines der erfolgreichsten Fahrzeuge, in der dicht besetzten Kompaktklasse fällt der Subaru Impreza dagegen eher durch seine Technik – Boxermotoren und serienmäßigen Allradantrieb – auf. Zum 25-jährigen Jubiläum des Modells ist nun die fünfte Impreza-Generation im Handel.

Zahlreiche Fahrer-Assistenten sind im Angebot – so gehört das Eyesight-System zum Serienumfang. Unter anderem umfasst dieses System einen Notbrems-Assistenten, der auch Radfahrer und Fußgänger erkennt. Die Technik kommt ohne Radar, Infrarot-Sensoren oder Ultraschall aus: Nur eine rechts und links neben dem Innenspiegel sitzende Stereo-Kamera blickt durch die Windschutzscheibe auf das Verkehrsgeschehen. Diese Technik ist nicht nur einfacher und preiswerter, sondern auch sicherer, da an besonders crashgefährdeten Karosserie-Zonen keine teuren Sensoren installiert sind.

Außerdem gibt es Warner vor dem Querverkehr, vor dem unabsichtlichen Spurwechsel und vor Fahrzeugen im toten Winkel. Auf Wunsch ist auch ein adaptiver Tempomat lieferbar, und das LED-Licht leuchtet die Kurven aus. Im Innenraum erwarten die Insassen, die sich über eine gute Rundumsicht freuen können, keine größeren Überraschungen. Dank des leicht vergrößerten Radstandes wird etwas mehr Platz für die Passagiere im Fond gewonnen. Unter die Heckklappe passen 385 bis 1310 Liter Gepäck.

Materialien und Design wirken eher unauffällig. Klassische Analog-Instrumente werden den erfreuen, der sich von den digitalen Angeboten überfordert fühlt oder deren bereits überdrüssig ist. Aber natürlich gibt es auch ein Display, das für die Anzeigen des integrierten Navis oder aber die Anzeigen von Apps, die per Apple CarPlay oder Android Auto gespiegelt werden, zuständig ist. Zum Basispreis von 21 980 Euro bekommt der Kunde ein Fahrzeug der Kompaktklasse mit bereits umfangreicher Ausstattung – unter anderem mit Vierradantrieb, CVT-Getriebe, Klimaautomatik, einem Audiosystem und Sitzheizung.

Dafür ist allerdings der nur 84 kW/114 PS starke 1,6-Liter-Benziner an Bord, der nun natürlich keine überragenden Fahrleistungen bringt. Deshalb bietet Subaru auch ein 2,0-Liter-Aggregat mit 115 kW/156 PS an, das den Impreza ordentlich auf Touren bringt. Mit diesem Motor kostet der Impreza ab 26 980 Euro; mit der Ausstattung Sport unseres Probefahrzeugs gibt es den Impreza 2.0 ab 31 680 Euro.

Im Kurztest gefällt der Impreza mit dem stärkeren und deutlich agileren Antrieb. Der Zweiliter greift schon bei niedrigen Drehzahlen ordentlich zu, dreht sauber und gleichmäßig hoch und läuft relativ vibrationsarm. Die Lenkung arbeitet angenehm direkt, und der Fünftürer lässt sich flott um die Kurven zirkeln. Dabei zeigt er sich neutral und ausgewogen – das liegt nicht zuletzt am Boxermotor mit seinem tiefen Schwerpunkt. Zudem liegt der Impreza dank einer versteiften Plattform besser auf der Straße als der Vorgänger. Das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic sorgt für guten Fahrkomfort.

Durch die stufenlose Anpassung der Übersetzung ohne Zugkraftunterbrechung kann der Motor zudem stets im verbrauchsgünstigsten Kennfeldbereich betrieben werden. Daraus ergeben sich Verbrauchswerte auf dem Niveau von optimal bedienten Handschaltgetrieben. So gibt Subaru für den 2.0er Sport einen Normverbrauch von 7,0 Litern pro 100 Kilometer an. In der Praxis war es ein reichlicher Liter mehr auf dieser Distanz.