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Neuauflage des Ford Focus
Neuauflage des Kurvenkünstlers

Stilsicher und sportlich präsentiert sich die vierte Generation des Focus.
Stilsicher und sportlich präsentiert sich die vierte Generation des Focus. FOTO: Ford
Seit seinem Debüt 1998 konnten vom Ford Focus mehr als 16 Millionen Einheiten verkauft werden. Im September kommt die nunmehr vierte Generation des kompakten Bestsellers auf den deutschen Markt. Zunächst gehen der Fünftürer – ab 18 700 Euro – und der Kombi „Turnier“ – ab 19 700 Euro – an den Start; im Laufe des Jahres folgt als Neuheit der höher gelegte „Active“ mit Outdoor-Anmutung.

Bei Ford spricht man nicht einfach vom Generationswechsel. Der neue Focus solle der innovativste und dynamischste Ford der Geschichte sein – das beste Auto, das Ford je gebaut habe. Das Fahrzeug wurde komplett neu entwickelt, bietet Hightech-Komfort, sage und schreibe 30 Fahrer-Assistenten sowie modernste Antriebe und ist zudem richtig chic gestylt – mit weniger Kanten und mehr Muskeln.

Flacher und länger gezeichnet, steht der Focus nun noch satter auf der Straße. Zudem sind die Bein- und Schulterfreiheit deutlich verbessert worden, und trotz der abfallenden Dachlinie gibt es auch im Fond genügend Kopffreiheit. In den Gepäckraum der Limousine passen 341 Liter, bei umgeklappter Rückbanklehne sind es bis zu 1354 Liter. Noch mehr Stauraum bietet der Kombi, der um 10,8 Zentimeter an Länge zugelegt hat und nun bis zu 1653 Liter fasst.

Der hochwertig anmutende Innenraum wirkt aufgeräumt und einladend. Im Mittelpunkt des klar gegliederten Armaturenbretts thront ab der zweiten Ausstattungslinie der Achtzoll-Farbtouchscreen, über den sich Audio-, Klima- und Navigationsfunktionen bedienen lassen. Ab der Ausstattung Titanium bietet der serienmäßige WLAN-Hotspot Vernetzungsmöglichkeiten für bis zu zehn Endgeräte. Praktisch ist die Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto.

Als neue Fahrer-Assistenten kommen unter anderem ein Stauassistent mit Fahrspur-Pilot, das kamerabasierte Kurvenlicht, die Verkehrsschilderkennung, blendfreies Fernlicht, der vollautomatische Park-Assistent sowie der Ausweichassistent, der das Umfahren von Hindernissen durch aktiven Lenkeingriff unterstützt, zum Einsatz. Eine besondere Neuheit ist die Falschfahrer-Warnfunktion. Via Navi und Kamera erkennt das System, ob der Fahrer in falscher Richtung auf die Autobahn auffährt und warnt ihn optisch sowie akustisch vor der Geisterfahrt.

Als Antriebe stehen zunächst drei Selbstzünder und fünf Benziner zur Wahl. Alle Motoren erfüllen bereits die Euro-6d-TEMP-Abgasnorm. Die Dieselmotoren sind Vierzylinder-Triebwerke mit Leistungen von 70 kW/95 PS, 88 kW/120 PS und 110 kW/150 PS. Als erster Volumenhersteller hat Ford Dreizylinder-Benziner mit Zylinderabschaltung im Portfolio.

Der 1,0-Liter-Motor in den Leistungsklassen 63 kW/85 PS, 74 kW/100 PS 92 kW/125 PS sowie der 1,5-Liter-Motor mit 110 kW/150 PS und 134 kW/182 PS schalten beim sanften Dahingleiten einfach mal einen Zylinder ab. Bis zu zehn Prozent Kraftstoff sollen dabei einzusparen sein – allerdings nur in Kombination mit der neuen Achtgang-Wandler-Automatik, die das bisher angebotene Doppelkupplungsgetriebe ersetzt. Sie wird gegen Aufpreis angeboten; Serie ist ein Sechsgang-Handschalter.

Für noch mehr Dynamik und Fahrkomfort soll ein interaktives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung sorgen. Erstmals und ohne Mehrkosten an Bord ist ein selektiver Fahrmodus-Schalter, der das Ansprechen des Gaspedals und der Servolenkung an die vorgewählten Modi „Normal“, „Sport“ oder „Eco“ anpasst.