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Mazda
Mehr Komfort und schickes Gewand

 Mit mehr Komfort und sauberen Motoren: der neue Mazda6 Kombi.
Mit mehr Komfort und sauberen Motoren: der neue Mazda6 Kombi. FOTO: Mazda
Eine automobile Schönheit war aus dem Mazda6, der 2013 auf den Markt kam, schon nach seinem Facelift vor drei Jahren geworden. Vor einem Jahr hat der Mittelklässler, der als Kombi und als Limousine jeweils zum gleichen Basispreis von 27 590 Euro angeboten wird, nochmals einen deutlichen Feinschliff erhalten.

Dabei blieb ihm die Optik, die bei den Kunden sehr gut ankommt, weitgehend erhalten. Das Design an Front und Heck wurde leicht modifiziert. So hat man den Kühlergrill mit breiterer Chrom-Spange etwas tiefer gesetzt. Die neuen LED-Scheinwerfer sind schlanker gezeichnet, neu sind auch die LED-Blinkleuchten. Das Kombi-Heck blieb nahezu unverändert; lediglich die hinteren Stoßfänger sind jetzt in Wagenfarbe lackiert. Als eine neue Farbe ist „Magma-Rot“ eingeführt worden.

Vor allem haben sich die Entwickler dem Komfort und weiteren technischen Verbesserungen gewidmet. Neu geordnet und gestaltet wurde das Armaturenbrett, das sich bis in die Türverkleidungen zieht. Besonders elegant wirkt der Innenraum, wenn – gegen Aufpreis allerdings – Echtholz-Verkleidungen und Nappaleder zum Einsatz kommen. Die Sitze, die nicht nur beheizbar, sondern auf Wunsch auch belüftbar sind, wurden überarbeitet und lassen sich problemlos an individuelle Wünsche anpassen.

Bereits die Basisversion hat neben der kompletten Sicherheitsausstattung auch eine überraschend große Anzahl von Komfort-Features an Bord – unter anderem die Klima-Automatik, den Abstands-Tempomaten, das Navigationssystem, den Spurhalte-Assistenten, den Totwinkel-Warner und eine Ausparkhilfe. Die Informationen des Navigationssystems werden auf einem acht Zoll großen Touchscreen und auf dem Head-up-Display angezeigt. Neu ist Möglichkeit, die Inhalte der Smartphones per Apple CarPlay und Android Auto zu integrieren. Als sehr nützlich erweist sich das 360-Grad-Surroundview-System, das mit vier Kameras und acht Parksensoren arbeitet und das Einparken erleichtert.

Die Kombi-Version des Mazda6 hat einen etwas geringeren Radstand als die Limousine – zugunsten des Ladeabteils. Das fasst mindestens 522 Liter, kann aber durch Umklappen der Rückbanklehnen bis auf 1664 Liter erweitert werden. Die Ladekante ist mit 64 Zentimetern erfreulich niedrig und die Laderaum-Öffnung reichlich einen Meter breit.Die Motorenpalette blieb weitgehend erhalten, aber alle Triebwerke – drei Benziner und zwei Selbstzünder – erfüllen jetzt die strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Dabei schaffen die Benziner diese ab September verbindliche Norm sogar ohne teure Partikelfilter. Die Benziner leisten 107 kW/145 PS, 121 kW/165 PS beziehungsweise 143 kW/194 PS. Der stärkste Ottomotor arbeitet mit einer den Verbrauch senkenden Zylinderabschaltung.

Der 2,2-Liter-Turbodiesel wird in den Leistungsstufen 110 kW/150 und 134 kW/184 PS angeboten – auch in Verbindung mit Allradantrieb (AWD). Bei beiden Motoren kommt die neue SCR-Abgasreinigung zum Einsatz. Auf ersten Probefahrten mit dem Mazda6 Kombi erwies sich bereits der kleinere Selbstzünder als eine ausreichend starke Motorisierung. Der kombinierte Handschalter arbeitet leichtgängig und präzise. Der Vierzylinder-Motor hängt gut am Gas, sorgt für ordentliche Beschleunigung und arbeitet erstaunlich ruhig. Auf Wunsch ist auch eine Automatik lieferbar.

 Mit mehr Komfort und sauberen Motoren: der neue Mazda6 Kombi.
Mit mehr Komfort und sauberen Motoren: der neue Mazda6 Kombi. FOTO: Mazda