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Kia Stonic ist ein kleiner Crossover

Untrüglich ein Kia: Der neue Stonic trägt wie alle aktuellen Modelle des koreanischen Herstellers die "Tiger-Nase".
Untrüglich ein Kia: Der neue Stonic trägt wie alle aktuellen Modelle des koreanischen Herstellers die "Tiger-Nase". FOTO: Kia
Mit dem Stonic will Kia nun auch im Segment der B-Crossover mitmischen. Seit wenigen Tagen ist das Fahrzeug in Deutschland bereits auf den Markt. Wie für alle Kia-Modelle, gilt auch für den Stonic die Sieben-Jahre-Garantie. Eva-Maria Becker

Klar als ein Kia zu erkennen ist der Stonic durch sein markantes Design mit dem "Tigernasen"-Kühlergrill. Scharfe Linien und Kanten sowie sanft geschwungene Flächen prägen die sportlich-robust gestylte Karosserie mit niedriger Dachlinie und kurzen Überhängen. Das Dach ist farblich abgesetzt und in fünf Farbtönen erhältlich. Insgesamt werden bis zu 20 verschiedene Zweifarb-Lackierungen angeboten - damit gibt es ein großes Spektrum an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Das nur 4,14 Meter lange Fahrzeug bietet viel Platz in beiden Reihen - das ist nicht zuletzt einem Radstand von 2,58 Metern zu verdanken. Der Gepäckraum mit doppeltem Ladeboden fasst immerhin 352 Liter. Werden die Rücksitzlehnen zur fast ebenen Ladefläche umgeklappt, passen bis zu 1155 Liter ins Ladeabteil. Die Sitze sind bequem und bieten ausreichenden Seitenhalt.

Als Ausstattungen stehen Edition7, Vision, Spirit und Platinum Edition zur Wahl. Zum Serienumfang der Basisversion zum Preis von 15 790 Euro gehören unter anderem ein Sieben-Zoll-Touchscreen mit Smartphone-Kopplung, über den alle wesentlichen Funktionen gesteuert werden, ein Audiosystem und die Klimaanlage. Das Topmodell für 23 890 Euro wird serienmäßig mit Navi, Digitalradio, Rückfahrkamera, einer Klimaautomatik, einem elektrischen Glasschiebedach sowie 17-Zoll-Felgen ausgeliefert.

Je nach Ausstattung sind verschiedene Fahrer-Assistenzsysteme integriert. Ab der Ausstattungslinie Spirit sind der autonome Notbremsassistent mit Fußgängererkennung; der Spurhalteassistent mit Spurverlassens-Warner, die Müdigkeitserkennung, der Fernlichtassistent, Parksensoren hinten sowie der Tempomat in Serie an Bord. Für die beiden einfacheren Ausstattungen sind diese Systeme optional erhältlich. Der Spurwechselassistent mit Totwinkel-Warner und der Querverkehr-Warner zum Erkennen von Fahrzeugen im toten Winkel beim Querausparken gehören in der Topversion zum Serienumfang und werden optional allerdings nur für die Ausstattung Spirit angeboten.

Vier Motoren stehen zur Wahl - drei Benziner und ein Diesel. Die Leistungsspanne reicht von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS. Stärkster und gleichzeitig empfehlenswertester Motor ist der 1,0-Liter-Turbo-Dreizylinder-Benziner, mit dem es quicklebendig voran geht. Ab 18 390 Euro ist der Stonic mit dieser Motorisierung, die mit einem Normverbrauch von fünf Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer angegeben wird, zu haben. Die beiden anderen Benziner sind Saugmotoren.

Im Kurztest gefallen hat auch der agile 1,6-Liter-Turbodiesel mit 81 kW/110 PS und einem Verbrauch von 4,2 Litern/100 Kilometer, mit dem der Stonic erst ab 20 090 Euro verkauft wird. Der Selbstzünder ist im Spurt von Null auf Tempo 100 mit 11,3 Sekunden nur eine Sekunde langsamer als der Turbo-Benziner, der es bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h bringt. Fast die gleiche Spitze bringt der Diesel mit 180 km/h.

Zum Thema:
Kia Stonic 1.0 T-GDI 120Hubraum: 998 ccmLeistung: 88 kW/120 PSVerbrauch kombiniert: 5,0 lHöchsttempo: 185 km/h0 auf 100 km/h: 10,3 sKofferraum: 352 - 1155 lPreis: ab 18 390 Euro