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Auto und Motorrad
Fiat 500 mit immer neuen Sondereditionen

Einer aus der Fiat-55-Mirror-Reihe: der höher gelegte 500X Mirror.
Einer aus der Fiat-55-Mirror-Reihe: der höher gelegte 500X Mirror.
Mit den Sondereditionen des Fiat 500 hat es Fiat seit 2007 auf insgesamt zwei Millionen verkaufter Fahrzeuge seiner kleinsten Baureihe gebracht. Ganz neu sind die Sondermodelle Mirror und Collezione. Von Eva-Maria Becker

„Mirror“ ist zu Deutsch der Spiegel. Doch beim Sondermodell Fiat 500 Mirror ist damit quasi ein virtueller Spiegel gemeint. Die Bezeichnung weist auf die Technik der Spiegelung des Smartphone-Bildschirms auf das Siebenzoll-Touchscreen-Display des Infotainmentsystems im Fiat 500 hin. Per USB-Kabel und die zum Betriebssystem des Smartphons passende Software – Apple CarPlay oder Android Auto – können Kontakte, Apps und Musik auf dem Fiat-Display angezeigt werden. Ab sofort bietet Fiat den 500, den 500L und 500X als Sondermodelle Mirror an.

In Kombination mit der App U-connect Live lässt sich zudem erstmals der Service „Mopar Connect“ nutzen. Damit kann das Fahrzeug lokalisiert sowie per Mobiltelefon ver- und entriegelt werden. Und es lassen sich fahrzeugrelevante Daten wie Reifendruck und die noch vorhandene Reichweite fernabfragen. Neben ihrer besonderen Vernetzung verfügen die Mirror-Sondermodelle auch über eine besonders gute Serienausstattung. So sind unter anderem Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht, Tempomat und ein Glasdach beim Fiat 500 Mirror, der ab 16 290 Euro zu haben ist, ab Werk an Bord.

Als Antriebe stehen für das Cabrio 500C Mirror und die Limousine 500 Mirror vier Motoren mit einem Leistungsspektrum von 51 kW/69 PS bis 77 kW/105 PS zur Wahl. Auch für den längeren 500L Mirror (ab 16 990 Euro) sind vier Motoren bis 88 kW/120 PS im Angebot. Ab 19 490 Euro ist der 500X Mirror zu haben, für den drei Motorversionen mit Leistungen von 81 kW/110 PS bis 103 kW/140 PS zur Verfügung stehen.

Ein weiteres Sondermodell ist der Fiat 500 Collezione, der als Limousine und als Cabrio angeboten wird. Er kommt mit einem besonderen Outfit und einer neuen vernetzenden Technologie auf den Markt und wird derzeit im Rahmen einer Tournee durch europäische Metropolen, die für Trend, Lifestyle und Modebewusstsein stehen, präsentiert. Stationen sind Mailand, London, Berlin, Madrid und Paris.

Der Fiat 500 Collezione zeichnet sich durch Chrom-Zierteile im Retro-Stil, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer auf Wunsch zweifarbigen Sonderlackierung sowie graue Sitzbezüge mit Paspeln in Elfenbein aus. Der Schriftzug „Collezione“ ziert die Fußmatten und das Heck. Als Antriebe stehen alle Motoren zur Verfügung, die auch für die Standardmodelle des Fiat 500 bestellt werden können – darunter auch eine LPG-Version. Ihr Leistungsspektrum reicht von 51 kW/69 PS bis 77 kW/105 PS; die Preise beginnen bei 15 890 Euro.

Gegen Aufpreis lässt sich der Fiat 500 Collezione auch bestens vernetzen – per Entertainment-System Uconnect HD Live der neuesten Generation mit hochauflösendem Sieben-Zoll-Display. Das System ist wie beim Fiat 500 Mirror kompatibel mit Apple Car-Play und Andriod Auto. Serienmäßig ist das Entertainmentsystem Uconnect HD an Bord. Gegen Aufpreis ist eine 440-Watt-Highend-HiFi-Anlage von Beats Audio zu haben. Ein solches Sondermodell ist übrigens vor wenigen Tagen im polnischen Fiat-Werk Tichy als zwei millionster Fiat 500 übergeben worden.