| 14:19 Uhr

Der Mini Countryman hat weiter an Größe gewonnen

Mit neuen Scheinwerfern und neuer Länge ist der Mini Countryman angetreten.
Mit neuen Scheinwerfern und neuer Länge ist der Mini Countryman angetreten. FOTO: BMW
Seit sechs Jahren ist der Mini Countryman auf dem Markt und hat mit einem kleinen Fahrzeug nun gar nichts mehr zu tun. Der erste Mini mit vier Türen und einer Heckklappe hat sich inzwischen zu einer sehr gefragten Modellversion entwickelt – nicht zuletzt, weil er eben nicht mehr mini ist und damit auch andere Käuferkreise erschließen konnte.

Der Neue bietet nun noch mehr Platz - immerhin hat er sich in der Länge um rund 20 Zentimeter gegenüber seinem Vorgänger auf 4,30 Meter gestreckt. Damit bekommen die Insassen mehr Bewegungsfreiheit und ein besseres Raumgefühl. Zudem hat sich der Gepäckraum vergrößert - auf ein Ladevolumen von 450 Litern.

Das Cockpit wird vom riesigen runden Kombiinstrument - neuerdings mit Touchscreen - dominiert. Überhaupt ist fast alles rund auf diesem Armaturenbrett, originell und unkonventionell gestaltet, ein bisschen spielerisch sogar mit Kippschaltern und Farbtupfern. In der Basisversion ist der Mini Cooper mit seinem 1,5-Liter-Dreizylinder-Motor und Frontantrieb zum Preis von 26 500 Euro erhältlich. Im Kurztest nahmen wir die Version Cooper S ALL4 für 31 900 Euro etwas genauer unter die Lupe. Diese Version hat einen 141 kW/192 PS starken Zweiliter-Turbo-Benziner unter der Haube. Zur Kraftübertragung an die Räder kommt eine Achtgang-Automatik zum Einsatz. Mit seinem Allradantrieb und einer Bodenfreiheit von 16,5 Zentimetern ist er verhalten geländegängig. Besser ist es jedoch, man bleibt auf der Straße. Dort trägt der Allradantrieb zur Sicherheit bei, denn der Countryman schafft eine Spitze von 222 km/h und den Spurt von Null auf Tempo 100 in 7,2 Sekunden. Souverän bringt das Fahrzeug die Power auf die Straße, die Lenkung arbeitet direkt, und der Federungskomfort ist allzeit angenehm - auch wenn es mal auf unbefestigtem Boden voran geht. emb