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Der Basis-Rio bietet viele Extras

Mit komplett neuem Outfit präsentiert sich der Rio der vierten Generation.
Mit komplett neuem Outfit präsentiert sich der Rio der vierten Generation. FOTO: Kia
Der neue Kia Rio ist seit wenigen Wochen mit verändertem Außen- und Innendesign, erweiterter Motorenpalette sowie neuesten Infotainment- und Sicherheitstechnologien auf dem Markt. Er soll an den Erfolg der dritten Rio-Generation anknüpfen und möglichst neue Absatzrekorde einfahren. Eva-Maria Becker

Dafür wurde ihm ein komplett neues Outfit mit auf den Weg gegeben. Die Front mit dem verbreiterten Tigernasen-Kühlergrill und den neuen schlankeren Scheinwerfern mit serienmäßigem LED-Tagfahrlicht wirkt kräftig. Der neue Rio ist etwas länger und flacher als der Vorgänger, hat eine längere Motorhaube und einen kürzeren Hecküberhang. Die veränderten Proportionen stehen dem Fahrzeug gut, und es bietet zudem etwas mehr Platz als der Vorgänger. Der Kofferraum fasst nun 325 Liter.

Trotz der verarbeiteten Kunststoffe wirkt das Cockpit hochwertig. Die leicht zum Fahrer geneigte Zentralkonsole ist je nach Ausstattung mit einem 3,8-Zoll-Display oder einem hochauflösenden Sieben-Zoll-Touchscreen für Navigation, Audiosystem und Smartphone-Integration ausgestattet. Optional sind jetzt unter anderem Notbrems- und Spurhalteassistent, Tempomat, Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung und Rückfahrkamera verfügbar. Als Antriebe werden zunächst fünf Motorisierungen mit einer Leistungsbreite von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS angeboten. Neu ist der 1,0-Liter-Turbo-Benzin-Direkteinspritzer (T-GDI), der in den Leistungsstufen 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS zu haben ist. Der Dreizylinder erweist sich als erstaunlich agil und sorgt für deutlich mehr Fahrspaß als die größeren Benziner. Die drei weiteren Motoren sind ein 1,2-Liter-Benziner und ein 1,4-Liter-Benziner sowie ein 1,4-Liter-Diesel. Für den 1,4-Liter-Benziner ist eine Vier-Stufen-Automatik erhältlich. Einstiegsversion zum Preis von 11 690 Euro ist der Rio 1.2 Attract - serienmäßig unter anderem mit dem Audiosystem, dem Bordcomputer, einem Dämmerungssensor und dem Start-Stopp-System ausgerüstet. Der 1,2-Liter-Benziner unter seiner Haube war bereits mit dem Vorgänger unterwegs. Er leistet 62 kW/84 PS und ist mit einem Fünfgang-Handschalter kombiniert. Mit diesem Motor ist der Rio zwar nicht untermotorisiert, er will jedoch fleißig geschaltet werden, um auf Tempo zu kommen. Immerhin schafft er eine Spitze von 173 km/h und den Spurt von Null auf 100 km/h in knapp 13 Sekunden. So kann er durchaus auf Landstraßen und Autobahnen mithalten. Im Schnitt wird sein Normverbrauch mit 4,8 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer angegeben - in der Praxis lief auf dieser Distanz reichlich ein Liter mehr durch. Verbessert hat sich die Dämmung des Autos, so dass die Motorengeräusche deutlich weniger wahrnehmbar sind.