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Garten
Tipps für einen schönen Rasen

Der Winter hat sich verabschiedet und dabei in zahlreichen Gärten seine unübersehbaren Spuren hinterlassen.

Vor allem dem Rasen setzt die frostige und nasse Jahreszeit oft sichtbar zu: Kahle Stellen, braune Flecken oder stark vermooste Bereiche lassen ihn alles andere als frühlingsfrisch erscheinen. Mit der richtigen Pflege und den passenden Arbeitsschritten lässt sich aber selbst stark beanspruchtes Gras wieder in eine kräftige und sattgrüne Fläche verwandeln.

Vor allem Nährstoffe brauche der Rasen zum Start ins Frühjahr, um wieder in Schwung zu kommen, schildert der Viking Gartenexperte Christoph Völz: „Eine zeitige Frühjahrsdüngung schafft die Basis fürs nachhaltige Wiederergrünen.“ Als Faustformel kann der Freizeitgärtner mit etwa 20 bis 30 Gramm stickstoffbetontem Rasendünger pro Quadratmeter rechnen. Dann sollte man eine gute Woche bis zehn Tage warten, bevor der Rasen erstmals gemäht wird.

Das Vertikutieren gilt unter Freizeitgärtnern oft als Allheilmittel bei Rasenproblemen. In der Tat bietet es viele Vorteile: Die Bildung neuer Triebe wird gefördert und gleichzeitig der Rasenfilz beseitigt. Zudem wird der Boden durch das Auflockern wieder durchlässiger für Wasser und Nährstoffe. Allerdings gilt auch hier: Weniger ist mehr.

Beim Vertikutieren sollte man es nicht übertreiben. Sind zum Beispiel die Messer zu tief eingestellt, kann der Rasen sogar geschädigt werden.

(djd)