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Schummeln, Rätseln, Schmelzen
Der große Spieletest der Lausitzer Woche

Angelika Brinkop, Ida Kretzschmar, Danny Büttner und Bernd Töpfer(v.l.n.r.) haben das Kennerspiel des Jahres 2018 „Die Quacksalber von Quedlinburg“ getestet. Mehr zum großen LaWo-Spieletest lesen Sie auf den Seiten 4 und 5.
Angelika Brinkop, Ida Kretzschmar, Danny Büttner und Bernd Töpfer(v.l.n.r.) haben das Kennerspiel des Jahres 2018 „Die Quacksalber von Quedlinburg“ getestet. Mehr zum großen LaWo-Spieletest lesen Sie auf den Seiten 4 und 5. FOTO: LR / Jennifer Hnyk
Cottbus. Auch wenn Computerspiele und Spielkonsolen in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind, gehört das Spielen von Gesellschaftsspielen immer noch zu den zehn beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Von Angelika Brinkop

Familien und Erwachsene treffen sich zu Spiele-Runden und genießen gemeinsam Spaß, gute Unterhaltung und ein fröhliches Miteinander. Dabei machen Gesellschaftsspiele nicht nur Spaß, sondern sind auch nützlich. Denn sie fördern strategische Fähigkeiten, schulen das Denkvermögen und das Selbstvertrauen von Kindern. Aber vor allem wird dabei geredet und gelacht. Und manchmal muss man auch lernen und damit umgehen, dass es Gewinner und Verlierer gibt.

In den ersten neun Monaten des Jahres wuchs laut Branchenverband der Umsatz der Familienspiele um 10 Prozent. Aber auch Kartenspiele legten zu. Besonders beliebt sind Strategiespiele. Traditionell ist der Hauptumsatz der Spielehersteller in der Weihnachtszeit. Spiele sind sehr begehrt und werden gern als Weihnachtsgeschenk gekauft.

Es sind nicht nur bekannte Spieleklassiker wie Mau-Mau oder Scrabble, die Jung und Alt immer noch begeistern. In jedem Jahr bringen Spiele-Verlage neue Entwicklungen heraus. Dabei werden auch jedes Jahr die Spiele des Jahres gekürt. Manches Spiel des Jahres hat sich mittlerweile zum Klassiker entwickelt, manche sind auch wieder in der Versenkung verschwunden. Jede Familie hat vermutlich auch ihre ganz eigene Hitliste der Spiele.

Eine Entwicklung ist in den letzten Jahren deutlich geworden: Die
Spiele sind anspruchsvoller geworden, die Ausstattung oft hochwertig und phantasievoll. Doch vor den Spaß haben die Spiele-
Entwickler die Spiele-Anleitung gesetzt. Und da dauert es manchmal eine ganze Weile, bis man begriffen hat, worum es eigentlich geht. Wer ein Spiel nur einmal im Jahr hervorholt, hat vermutlich bis zum nächsten Spiel wieder alles vergessen und fängt von vorn an. Wenn man die Spiele einmal verstanden hat, machen sie aber richtig viel Spaß.

Da hat man es mit den Spiele-Klassikern deutlich einfacher. Die kennt jeder und kann auch jeder spielen. Aber sie bieten auch nicht so viele Variationen und unterschiedliche Spielverläufe. Kollegen aus dem Medienhaus Lausitzer Rundschau haben einige Neuheiten ausprobiert und bewertet. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 4 und 5.