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Kaimauer für den Cottbuser Ostsee
Rammschlag am Cottbuser Ostsee

Mit dem ersten Rammschlag erfolgte der Auftakt für den Bau der Kaimauer am Cottbuser Ostsee.
Mit dem ersten Rammschlag erfolgte der Auftakt für den Bau der Kaimauer am Cottbuser Ostsee. FOTO: Stadt Cottbus
Cottbus. (pm/abr) Mit einem Rammschlag unterhalb des Aussichtsturms Merzdorf ist am Montag ein Meilenstein am künftigen Cottbuser Ostsee gesetzt worden: Der symbolische „Spatenstich“ bildet den Auftakt für den Bau der Kaimauer, die als Linienverbau das geplante Hafenquartier stützen und sichern wird.

„Wir schreiben heute Geschichte für ein ganz neues Stück Cottbus“, sagte OB Holger Kelch. Mit dem Rammschlag brauche man „nun immer weniger Phantasie, um sich den Urlaub am Cottbuser Ostsee vorzustellen.

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider erklärte: „Der Bau der Kaimauer ist eine Investition in die Zukunft von Cottbus, aber auch ein wichtiges Signal für die Entwicklung der Region, der Lausitz im Strukturwandel.“

In den Bau der Kaimauer werden etwa 7,5 Millionen Euro fließen. Etwa sechs Millionen Euro davon stammen aus Fördertöpfen des Landes.

Für das Hafenquartier liegen bereits erste Skizzen und Pläne vor. Die Cottbuser Rathausspitze hatte in der vergangenen Woche den weiteren Zeitplan bestätigt. Dabei wird der Sieger des Wettbewerbs, das Büro moshfeghi Architekten GbR aus Hamburg, die Ideen und Vorschläge für das Hafenquartier weiter ausgestalten. Im Dezember könnte es dazu dann erste Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung geben.

Die Flutungsbereitschaft soll durch die Leag im Herbst hergestellt sein.