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Original kommt ins Museum
Pyramide erhält Kopie des historischen Geländers

Das filigrane Gitter der Landpyramide wird derzeit saniert.
Das filigrane Gitter der Landpyramide wird derzeit saniert. FOTO: Claudius Wecke
Cottbus. Das Geländer auf der Spitze der Branitzer Landpyramide kommt ins Museum. Das wertvolle Original aus dem Jahr 1863 soll nicht weiter der Witterung ausgesetzt werden. Von Peggy Kompalla

Das filigrane Geländer auf der Landpyramide im Branitzer Park trägt die Inschrift „Gräber sind die Bergspitzen einer fernen neuen Welt“. Das Original aus dem Jahr 1863 soll restauriert werden und danach ins Museum kommen. Das erklärte Parkleiter Claudius Wecke auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Deshalb bleibt die Pyramide aber nicht nackt. Sie wird mit einer originalgetreuen Kopie gekrönt. Spätestens zu Beginn der neuen Saison zu Ostern soll das Geländer wieder auf der Spitze stehen.

Die Landpyramide wurde zwischen 1860 und 1863 errichtet. Sie sollte ursprünglich als Grab für Fürst Pücklers Frau Lucie dienen. Da sie aber bereits 1854 starb und sich auf dem alten Branitzer Dorffriedhof beisetzen ließ, wurde die Landpyramide nie zum Grab. Die sterblichen Überreste der Fürstin wurden 1884 in den Tumulus umgebettet. Damit ist sie mit ihrem Fürsten wiedervereint, der im Jahr 1871 in der Seepyramide sein Grab fand.

Das Original-Gitter wird derzeit in Ortrand im Unternehmen Aust & Köckritz Metallrestaurierung aufgearbeitet. Erst bei diesen Arbeiten zeigte sich die starke Beschädigung, erklärt Claudius Wecke. „Deshalb ist auch erst vor Kurzem die Entscheidung gefallen, dass das Original in die Sammlung kommt und eine Kopie angefertigt wird“, erklärt er. Die farbliche Fassung mit „Schweinfurter Grün“ wird von der Stiftung selbst übernommen.