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Gesichter
Der gegen die Ambrosia kämpft

 Matthias Hoffmann
Matthias Hoffmann FOTO: privat
Cottbus. Matthias Hoffmannn ist seit dem Vorjahr Brandenburgs Ambrosia-Beauftragter. Er will im Drebkauer Ortsteil Steinitz die invasive Art mittels heimischer Pflanzen zurückdrängen. Das geplante Findlingslabyrinth am Radweg zwischen Steinitz und Domsdorf soll als Testfläche dienen.

Das Projekt, das im Spätherbst 2018 gestartet ist, soll mehrere Jahre laufen. Matthias Hoffmann: „Die Entscheidung für die Testfläche ist nicht zufällig gefallen. „Die Gemeinde Drebkau ist zum einen die wohl am stärksten von der Ambrosia betroffene Kommune Brandenburgs. Zum anderen ist das Findlingsareal seit einigen Jahren unberührt und wird gegenwärtig nicht anderwärtig genutzt. Und die unerwünschte Ambrosia ist auch dort reichlich vorhanden“, begründet der Diplom-Agraringenieur, der sich mit vom Menschen eingeschleppten, nicht heimischen Pflanzenarten (Neophyten) befasst. Heute ist Hoffmann beim Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für Ernährung und Landwirtschaft tätig.

Ambrosia enthält hoch allergene Pollen, die zu erheblichen Reizungen der Haut oder der Augen führen oder Asthma auslösen können.

 Matthias Hoffmann
Matthias Hoffmann FOTO: privat