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Grüne Paradiese im Mittelpunkt
Offene Gärten für ganz Elbe-Elster

Im Spreewald, wie hier in Schlepzig, gibt es schon längst einen Tag der offenen Gärten geteilt. Ein Uebigauer möchte dass sich auch Gartentüren in ganz Elbe-Elster für Besucher öffnen.
Im Spreewald, wie hier in Schlepzig, gibt es schon längst einen Tag der offenen Gärten geteilt. Ein Uebigauer möchte dass sich auch Gartentüren in ganz Elbe-Elster für Besucher öffnen. FOTO: Birgit Keilbach
Elbe-Elster. Im Mai und im August soll es in Elbe-Elster heißen: „Herein­spaziert, die Tore stehen offen – private Gärten öffnen ihre Tore“. Es werden Teilnehmer gesucht, die bereit sind, ihr grünes Paradies für Gäste öffnen.

Neu ist die Idee private Gartentüren für Besucher zu öffnen nicht. Anderenorts wird schon seit Jahren zu „Offenen Gärten“ eingeladen. „Als wir noch in Köln wohnten, sind wir dort zuerst auf Streifzug durch viele geöffnete private Gärten gegangen und haben später selbst an der Aktion teilgenommen,“, sagt David Falkenberg, der sich darum bemüht diese Aktion auch im Elbe-Elster-Land bekannt zu machen und umzusetzen; bisher gibt es nur eine lokale Initiative in Haida.

Nachdem die Idee dazu im vergangenen Sommer gereift ist, hat David Falkenberg, der im Uebigauer Stadtteil Bomsdorf lebt, im Dezember begonnen, sein Vorhaben zu kommunizieren – in persönlichen Gesprächen im Bekanntenkreis, über soziale Online-Netzwerke. Dort wird die Aktion geteilt und für gut befunden. 

An zwei Wochenenden in diesem Jahr, am 19. und 20. Mai sowie am 11. und 12. August, könnte es heißen: „Hereinspaziert, die Tore stehen offen – private Gärten öffnen ihre Tore“. David Falkenberg hofft, dass er zum ersten „Tag der offenen Gärten“ mindestens zehn Gartenbesitzer findet, die mitmachen.

„Egal ob kleiner Hausgarten oder großer Parkgarten, ob Staudengarten oder Streuobstwiese, ob thematisch geordnet oder allerlei“, sagt er. Das Einzige was zähle: Der Garten ist es für den oder die Besitzer wert, gezeigt zu werden und er oder sie kann sich überwinden, den eigenen Garten anderen Gartenfreunden zu präsentieren, und zu zeigen, was geschaffen wurde. Auch Gärten, die gerade entstehen, könnten gezeigt werden. Es reiche, wenn ein Grundschema oder eine Gartenidee erkennbar ist.

An den Aktionstagen steht laut Falkenberg der Garten im Vordergrund. Teilnehmer könnten aber auch Pflanzen zum Tausch und zum Kauf, Angebote kultureller Art (Musik, kleine Ausstellung), oder Kaffee und Kuchen anbieten. Eintrittsgeld darf nicht erhoben werden. Die Gartenbesitzer können aber um eine Spende für einen guten Zweck bitten. Diese muss freiwillig sein und es muss klar sein, wofür das gesammelte Geld verwendet werden soll.

Damit die Besucher mehrere Gärten im Elbe-Elster-Land besuchen können, sollten teilnehmende Gärten an den Aktionstagen wenigstens von 11 bis 17 Uhr  öffnen. Damit teilnehmende Gartenbesitzer auch selbst auf Entdeckungstour gehen können, reicht es, wenn sie nur an einem von beiden Tagen öffnen oder an beiden Tagen für einen kürzeren Zeitraum.

Bis Anfang März hofft David Falkenberg auf Rückmeldungen. Mit kleinen Broschüren, in denen die teilnehmenden Gärten vorgestellt werden, sowie Plakaten soll dann weiter auf die Aktion aufmerksam gemacht werden.

Infos und Kontakt: www.offenegaerten-eel.de, E-Mail: offenegaerten-eel@david-falkenberg.de