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Grundstein gelegt
Neue Rettungswache für Bad Liebenwerda

Der Werkleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst, Sebastian Weiss mit seinen Mitarbeitern Silvio Günther und Burghard Schreiber, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sowie Bad Liebenwerdas Bürgermeister Thomas Richter und Joachim Pfützner vom Werksausschuss Eigenbetrieb Rettungsdienst.
Der Werkleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst, Sebastian Weiss mit seinen Mitarbeitern Silvio Günther und Burghard Schreiber, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sowie Bad Liebenwerdas Bürgermeister Thomas Richter und Joachim Pfützner vom Werksausschuss Eigenbetrieb Rettungsdienst. FOTO: Landkreis Elbe-Elster / Holger Fränkel
Bad Liebenwerda. Bad Liebenwerda erhält eine neue Rettungswache. Nach einer zweijährigen Planungsphase haben bereits im Sommer die Bauarbeiten begonnen. Der 2,2 Millionen Euro teure Bau soll in einem Jahr fertig sein.

Der Bau der neuen Rettungswache an der Berliner Straße 68 ist jetzt offiziell eingeleitet worden: Zur feierlichen Grundsteinlegung hat in dieser Woche der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster eingeladen.

Innerhalb eines Jahres soll ein Neubau entstehen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und der Werkleiter des Rettungsdienstes, Sebastian Weiss, versenkten die traditionelle Kartusche mit Tageszeitung, Bauplänen und Münzen. Diese Zeitkapsel wurde in einer Wand vermauert.

„Und das bereits zum fünften Mal in Folge“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und freute sich: Nach Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Uebigau und Herzberg erhält nun auch Bad Liebenwerda mit dem Neubau eine Rettungswache, die künftig für die Stadt Bad Liebenwerda und die Umgebung den Rettungsdienst sicherstellen wird.

Nach zweijähriger Planungsphase sind die Baumaßnahmen für das 2,2 Millionen Euro teure Projekt. Der derzeitige Standort in der Turmstraße ist längst an seine baulichen und funktionalen Grenzen gestoßen. „Mit den modernen Räumlichkeiten und bedarfsgerechter Technik werden sich die Arbeitsbedingungen für den Rettungsdienst am neuen Standort erheblich verbessern“, sagte Werkleiter Sebastian Weiss. Der Standort sei optimal gewählt, um bei der Tendenz steigender Einsatzzahlen kurze Ausrückzeiten zu gewährleisten.

Erfahrungen aus den anderen Rettungswachen-Neubauten fließen mit ein. Der Gebäudekomplex nimmt einen Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und zwei Reservefahrzeuge auf. Bei der Ortswahl sei die Nähe der Bundesstraße 101 ausschlaggebend gewesen, um schnell die Notfallorte zu erreichen.

Vorgesehen ist eine Bauzeit von zwölf Monaten. Das neue Gebäude ist nach der Fertigstellung mit fünf Garagenstellplätzen für ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Mehrzweckfahrzeug sowie nach Bedarf ein Notarzteinsatzwagen und ein Reservewagen ausgestattet sein. Des Weiteren wird eine Garage als Waschgarage eingerichtet.

Hinzu kommen Lagerkapazitäten, Aufenthalts- und Ruheraummöglichkeiten, eine Waschgarage, Sanitärräume, eine Desinfektion sowie ein Schulungsraum für interne Aus- und Fortbildungen, Büroräume für den Rettungswachenleiter und für die Funktionsträger. Die Tiefbauarbeiten, sowie auch die Rohbau- und Putzarbeiten übernimmt das Bauunternehmen Dieko Bau GmbH aus Kosilenzien.

Für die Dachdeckerarbeiten läuft momentan das Ausschreibungsverfahren. Die Rettungswache Bad Liebenwerda wird ganzjährig 24 Stunden am Tag besetzt sein. Sieben Rettungsdienstmitarbeiter, davon drei Rettungssanitäter, drei Rettungsassistenten/Notfallsanitäter sowie ein Notfallsanitäter-Azubi werden dort in zwölf Stundenschichten sieben Tage in der Woche in wechselnden Schichten die Einsatzfahrzeuge besetzen.