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Hotel Parkschlösschen
„Ich setze auf regionale Küche mit Pfiff“

 Daniel di Fabio ist der neue Pächter des Parkschlösschen in Maasdorf.
Daniel di Fabio ist der neue Pächter des Parkschlösschen in Maasdorf. FOTO: LR / Frank Claus
Maasdorf. Er sprüht vor Ideen. Daniel di Fabio (43) ist der neue Pächter in der traditionsreichen Gaststätte mit Hotel Parkschlösschen in Maasdorf.

(fc) Nach nur kurzer Schließzeit – Birgit und Bernd Wunderlich haben zum 31. Dezember ihre Tätigkeit im Parkschlösschen in Maasdorf auf eigenen Wunsch beendet – geht es in der traditionsreichen Gaststätte in Maasdorf weiter. Daniel di Fabio will dabei gar nicht der „neue Besen“ sein, der alles umkrempelt, sondern mit kleinen Details dem Haus mehr Feinschliff geben. „Ich setze auf regionale Küche mit Pfiff, kaufe alles frisch ein. Tiefgefrorenes kommt bei mir bis auf Kleinigkeiten nicht auf den Tisch“, sagt er und schiebt nach: „Und trotzdem möchte ich das Preisgefüge beibehalten und Portionen anbieten, von denen man satt wird.“ Die ersten Gäste hätten sich sehr lobend geäußert.

 Wie bisher will er professionell Feierlichkeiten bis zu 70 Personen anbieten. „Wir sind dank des Vorgängers schon sehr gut ausgebucht, wer beliebte Termine im Frühling und Sommer möchte, sollte sich sputen“, sagt er. Und auch die acht Doppelzimmer seien gut gebucht.

 Einige Dinge möchte er neu anbieten. So soll es viel mehr Desserts und frisch zubereitetes Eis – „da schlagen meine Wurzeln durch“ – geben. Ein großes Herz hat er für „Bambinis“, wie er sagt. Eine Spielecke und kleine Überraschungen sollen die Steppkes bald bei jedem Besuch verzücken.

 Ab 1. März möchte er wieder einen preiswerten Mittagstisch auch in der Woche anbieten – immer zwischen 11 und 14 Uhr. Gern hätte er ja auch ein regelmäßiges Frühstücksbuffet angeboten, weiß aber, dass Gastronomen in der Region damit gescheitert sind. Aber einen regelmäßigen Brunch, den solle es auf jeden Fall bei ihm geben.

„Das ist so ein schönes Ambiente hier. Wenn die Gäste es annehmen, möchte ich wirklich gern mehr machen“, sagt er. So solle es auch Veranstaltungen mit Musik geben – momentan kurbelt er, um mit einem Jazzfrühstück so richtig einen Akzent zu setzen.

 Auf der Terrasse soll es ab Frühling Lounges geben, die zum Verweilen einladen. Und an einem weiteren Clou ist er mit Energie dran: „Ich möchte eine Elektrotankstelle am Haus haben.“

(fc)