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Wettbewerb
Gebrüder-Graun-Preis wird in Bad Liebenwerda vergeben

Die Gewinner des regionalen Ausscheids um den „Förderpreis Gebrüder Graun“: Henriette Barth (Solo, Blockflöte) und das Gitarrenensemble Finsterwalde.
Die Gewinner des regionalen Ausscheids um den „Förderpreis Gebrüder Graun“: Henriette Barth (Solo, Blockflöte) und das Gitarrenensemble Finsterwalde. FOTO: Hoffgard Torsten / Torsten Hoffgaard
Bad Liebenwerda. Solisten und Ensemble aus Brandenburg und Sachsen sind Anfang November in das Bürgerhaus eingeladen: Dort wird vom vom 2. bis 4. November der Internationale Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis ausgetragen.

Solisten und Ensemble aus Brandenburg und Sachsen sind Anfang November in das Bürgerhaus eingeladen: Dort wird vom vom 2. bis 4. November der Internationale Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis ausgetragen.

„Das Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster und die Sparkassenstiftung Zukunft Elbe-Elster-Land bereiten die achte Auflage des Klassik-Wettbewerbs vor. Dabei kooperieren sie  mit den Städten Bad Liebenwerda und Uebigau-Wahrenbrück“, erklärt der Sprecher des Landkreises Elbe-Elster, Torsten Hoofgaard.

Für den Regionalen Förderpreis Gebrüder Graun 2018 vom 2. bis 4. November im Bürgerhaus Bad Liebenwerda können sich ab sofort Solisten und Ensembles bewerben, so der Sprecher weiter. „Das zugelassene Alter der Solisten und das Durchschnittsalter der Ensembles für den Klassik-Wettbewerb darf maximal 20 Jahre betragen“, erläutert Torsten Hoofgaard.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2018. „Es winken Preisgelder von bis zu 1650 Euro“, macht der Sprecher  junge Musiker neugierig auf den Wettbewerb und erläutert Hintergünde des großen Musikereignisses. „Die jungen Talente haben damit wieder die Möglichkeit, ihre gesanglichen und spielerischen Fähigkeiten vor einer renommierten Jury unter Beweis zu stellen. Neben der Förderung des professionellen Nachwuchses klassischer Musiker stehen bei diesem Wettbewerb vor allem auch die Pflege und Popularisierung des bisher zumeist verkannten Graun-Erbes im Fokus“, so Hoofgaard.

Neben Originalwerken der Graun-Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb sowie Stücke weiterer Vertreter der Berliner Klassik sind zusätzlich auch ausgewählte sächsische Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts zugelassen.

Eine komplette Auflistung der Komponisten sowie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.lkee.de/Leben-Kultur/Kultur, auf Anfrage via kultur@lkee.de oder telefonisch unter der 03535 46-5104.

Die Brüder Graun zählen zu den Hauptvertretern der Berliner Klassik. Geboren im kleinen Städtchen Wahrenbrück des Elbe-Elster-Kreises, wurde Carl Heinrich Graun Hofkapellmeister in der Kapelle des preußischen Königs Friedrich des Großen. Sein Bruder Johann Gottlieb Graun war am gleichen Hof Konzertmeister und Kammermusiker mit Fokus auf die Streicher des königlichen Opernorchesters. August Friedrich, der Dritte der Graun-Brüder, arbeitete als Domkantor in Merseburg.

(bt)