| 18:24 Uhr

Elbe-Elster
FFW Elbe-Elster: Neue Ausstattung fürs Training

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Elbe-Elster haben neue Ausbildungsmodule erhalten, um technische Hilfeleistung bei einem Autoverkehrsunfall mit einen Straßenbaum oder den richtigen Umgang mit auslaufenden Flüssigkeiten aus einem Bahnkesselwagen zu trainieren.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Elbe-Elster haben neue Ausbildungsmodule erhalten, um technische Hilfeleistung bei einem Autoverkehrsunfall mit einen Straßenbaum oder den richtigen Umgang mit auslaufenden Flüssigkeiten aus einem Bahnkesselwagen zu trainieren.
Elbe-Elster. Die Feuerwehren sind Helfer in der Not. Der Land­kreis Elbe-Elster hat seit 2008 rund 1,5 Millionen Euro investiert, um die Feuerwehren des Landkreises bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Investition für die Sicherheit

„Weil diese Arbeit so wertvoll ist, verdient sie natürlich auch Unterstützung vonseiten der Politik. Das gilt sowohl mit Blick auf die Ausrüstung als auch für die Unterstützung bei Übungseinsätzen“, sagt Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU). Mit der Unterstützung von Land, Bund und weiteren Partnern leiste der Landkreis Elbe-Elster deshalb seinen Beitrag für eine moderne technische Ausstattung der Feuerwehren. Insgesamt seien für die Feuerwehren und ins Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ) in Herzberg seit 2008 rund 1,5 Millionen Euro investiert worden.

Vor erst rund zwei Wochen durften sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis über weitere technische Neuerungen freuen; es sind neue Ausbildungsmodule übergeben worden. Technische Hilfeleistung bei einem Autoverkehrsunfall mit einen Straßenbaum, fachgerechter Deichbau oder der richtige Umgang mit auslaufenden Flüssigkeiten aus einem Bahnkesselwagen: Solche Situationen können mit den neuen Ausbildungsmodulen trainiert werden.

Damit ist das Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ) in Herzberg, das seit den jüngsten Bauinvestitionen zum Kreisausbildungszentrum herangewachsen ist, um weitere wichtige Ausbildungselemente reicher. So verfügt das FTZ laut Landrat Heinrich-Jaschinski auch über eine Elektroübungsstrecke, die nicht von allen Feuerwehrangehörigen im Süden Brandenburgs für Ausbildungen zur Verfügung steht.

Es entstand darüber hinaus ein neues Katastrophenschutzlager für die Unterbringung von Einrichtungen für Notunterkünfte wie Feldbetten. Auch sind dort unter anderem Wathosen, Warmhaltebehälter für Essen, Pumpen, Sandsäcke, Schubkarren und Folien für den Deichbau untergebracht. Darüber hinaus stehen jetzt neue Stellplätze für Lkw und Umschlagflächen für Materialanlieferungen und für die Beladung von Fahrzeugen zur Verfügung. Auch ein Übungslöschteich mit Stahlbetonstützwand wurde angelegt. Gegenwärtig läuft die Prüfung des Bauantrages für den Neubau eines Übungsturmes mit Fensteröffnungen für Leiterübungen.

In diesem Jahr werden außerdem Fahrzeuge, Boote und Feldküchen für Katastrophenschutz-Einheiten Verpflegung und Betreuung sowie Wassergefahren angeschafft.

Darüber hinaus bekommen die Katastrophenschutzeinheiten Wassergefahren und Teileinheiten der schnellen Einsatzeinheit Sanität ein Gerätehaus für die Fahrzeugunterstellung mit Lager- und Schulungsräumen.